Beschaffungskriminalität Spielsucht

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Zentralstelle für Volkswohlfahrt, Der, zu ihrem 25 jährigen Bestehen, v. Erdberg Zersplitterung in der Pürsorgetätigkeit Am Januar fand in Berlin wie alljährlich die Sitzung des Zentral- ausschusses statt.

Die erstatteten Berichte, die sich mit der öffentlichen Armen- pflege nach dem Kriege beschäftigten und einen regen und fruchtbaren Meinungs- austausch hervorriefen, sind nachstehend abgedruckt.

Es soll dabei namentlich die Frage der Eingliederung der Kriegs Wohlfahrtspflege in die gesamte Wohlfahrts- pflege behandelt werden.

Ein zweiter Verhandlungsgegenstand soll sich mit der staatlichen Überwachung der freien Liebestätigkeit beschäftigen.

Der vom Schatzmeister, Stadtrat a. Das Vermögen betrug am Ende des Jahres ,47 M. Auf Vorschlag des Berichterstatters, Geh. Kirchenrat D.

Schlosser, Frankfurt a. Nur in besonderen Fällen, wenn es sich um Persönlichkeiten handle, von deren Mitarbeit sich der Verein einen besonderen Nutzen verspreche, solle über die festgesetzte Zahl hinausgegangen werden können.

Berichte erstattet in der Sitzung des Zentralausschusses des Deutsche q Vereins für Armenpflege und Wohltätigkeit am Januar in Berlin.

Sind Aufgaben der Kriegsbeschädigten- und Kriegshinterbliebenea- fürsorge künftig der öffentlichen Armenpflege zu tiberlassen?

Von Stadtrat Bosenstock, Königsberg. Zwei Richtungen lassen sich in der Auffassung von dem Wesen der öffentlichen Armenpflege deutlich unterscheiden.

Die andere, neuere, wird wie unser heutiges Denken und Empfinden überhaupt vom sozialen Grundgedanken bestimmt; sie sieht in dem Armen in erster Reihe ein Opfer der gesellschaftlichen Verhältnisse und will der Armenunterstützung das für den Empfänger Drückende und ihn in den Augen seiner Um- gebung Deklassierende nehmen.

Vom reinen Rechtsstandpunkt aus unterscheidet sich ja auch die Kriegsfürsorge in ihren Aufgaben scheinbar nicht von der Armenpflege; sie will gerade so wie diese Bedürftige unterstützen, die ganz oder teil- weise arbeitsunfähig geworden sind oder die der Tod des bisherigen Ernährers beraubt hat.

Die tatsächliche Entwicklung aber hat ihren Gang in umgekehrter Richtung genommen. Angstlich ist man bestrebt gewesen, zwischen der Kriegsfürsorge und der Armenpflege eine unübersteigliche, weithin sicht- bare Scheidewand aufzurichten.

Und auch die Idealisten der Armen- pflege, die wärmsten Anhänger ihrer sozialen Ausbildung werden dieseii — 3 - Standpunkt billigen müssen.

Mag die Scheu vor der Armenpflege auch auf unberechtigten Vorurteilen beruhen: sie besteht nun einmal, und ihre Ausrottung, soweit sie überhaupt möglich und wünschenswert ist, wird langer Zeit und vieler Arbeit bedürfen.

Mag der Zweck, die Armenpflege zu heben und mit sozialem Geiste zu erfüllen, noch so ideal sein, niemals dürfen ihm die schuldlosen Opfer des Krieges als Mittel dienen.

Die Armenpflege will im allgemeinen ihrem Pflegling nur das Existenzminimum sichern — auf einzelneu Gebieten, z. Trotzdem sind die Massen von Kriegshinterbliebenen aug gehobenen Verhältnissen im Sinne der Lebensgewöhnung und Lebens- aussichten durch den Tod des Ernährers verarmt oder von Verarmung und Niedergang bedroht.

Die Abgrenzung zwischen öffentlicher Armenpflege und Kriegshinter- bliebenenfürsorge ist somit keine künstliche.

Ähnlich will das Gesetz über die Unterstützung von Familien in den Dienst ein- getretener Mannschaften durch die über die festen Mindestsätze hinaus zu leistenden beweglichen Unterstützungen der Gemeinden den durch die Einberufung des Ernährers der Familie zugefügten Schaden ersetzen.

So- weit nun die gesetzlichen Renten zum Schadenersatz, zur Wiederher- stellung des früheren wirtschaftlichen Standes nicht ausreichen, soll die freie Kriegsfürsorge ergänzend eintreten.

Aus der Verschiedenheit des Zieles und des Personenkreises ergibt sich auch eine solche der Methode. Januar u.

So sprechen die Gründe, aus denen eine Trennung zwischen Kriegs- fürsorge und Armenpflege während des Krieges geboten ist, für Auf- rechterhaltung der Scheidewand auch nach dem Kriege.

Namentlich gilt dieses für die Kriegsbeschädigtenfürsorge. Wahrlich hohe Ziele, die höchsten überhaupt, die sich eine Kriegsbeschädigtenfürsorge stecken kann; und wo sie erreicht werden, mag neben den gesetzlichen Bezügen, der Rente ünd der Kriegs- oder Verstümmelungszulage, und dem Arbeitsverdienst des Beschädigten eine weitere Unterstützung nicht erforderlich sein.

Wo also nicht eigenes Vermögen, beträchtliche Invalidenrente aus versicherungspflichtiger Beschäftigung — in vielen Fällen wird der noch jugendliche Kriegsbeschädigte die Wartezeit nicht erfüllt haben — , erheblicher Verdienst der Frau oder sonstige besondere Einnahmen hinzukommen, da bedarf es weiterer Mittel zur Unterstützung ganz oder wesentlich erwerbsunfähiger Kriegsinvaliden, sollen sie nicht mitsamt ihren Familien Not leiden und sozial herabsinken.

Schon jetzt wenden sich häufig Kriegsbeschädigte, die nicht arbeitsfähig sind, an die Armenpflege, und es ist nicht immer leicht, ihnen aus Stiftungsmitteln oder sonstigen besonderen Fonds Unterstützungen zu verschaffen.

Um so dringender ist die Bereitstellung ausreichender Mittel für Kriegsbeschädigte, als ihre Zahl auch nach Beendigung des Krieges zweifellos noch dauernd wachsen wird; denn viele Kriegsbeschädigungen werden erst allmählich wirken und erst nach Jahren zu der Notwendigkeit führen, fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen; diese später in die Erscheinung tretenden Fälle — 7 — aber anders zu behandeln, als die früheren, und sie der Armenpflege zu überlassen, ist nicht angängig.

Wie will sie auf diese Weise ihre vornehmste Aufgabe; die Erziehung und Ausbildung der Waisen in der den frühereu sozialen Verhältnissen entsprechenden Weise, erfüllen?

Wer kann z. Und das gleiche gilt für die ganz oder teilweise erwerbsunfähigen Kriegsbeschädigten. Schon aus diesem Grunde dürfen sie nicht zur Entlastung der Armenpflege verwandt werden.

April und November und die Eut- scheidungen des Bundesamts für das Heimatwesen überspannen den Be- griff der Kriegsunterstützung weit, wenn sie jede vor dem Ausbruch des Krieges bereits gewährte Armenpflege für die Dauer des Krieges in Kriegsfürsorge übergehen lassen.

Abgesehen von allen praktischen Be- denken, widerspricht diese Verschiebung völlig dem Wesen der Kriegs- fürsorge. Soll diese doch, wie wir sahen, den sozialen Stand der FamiJie aufrecht erhalten, wo er durch den Krieg gefährdet wurde, nicht aber ihn gegen den früheren Zustand verbessern.

Das augenblickliche Verfahren hat neben rechtlichen Bedenken auch üble sittliche Folgen. So verhindert es z. Damit wird der Ent- scheidung der sichere Boden völlig entzogen.

Wer kann sagen, ob der Sohn in der Zukunft die Poltern völlig hätte unterhalten können und wollen, ob er nicht bald von ihnen fortgezogen sein, eigene Familie ge- gründet haben würde usw.?

Eine feste Grundlage bieten nur die Ver- hältnisse, wie sie tatsächlich vor dem Kriege waren, ohne Rücksicht darauf, wie sie nach dem Kriege hätten werden können.

Das Gesetz über die Unterstützung von Familien der in den Dienst eingetretenen Mannschaften erkennt in seiner jetzigen Fassung auch das uneheliche Kind, dessen Unterhaltsanspruch festgestellt ist, als Ange- hörigen des Erzeugers und unterstützungsberechtigt an.

Die einmalige Abfindung, die es beim Fallen des Vaters aus staatlichen Mitteln erhält, genügt kaum für ein Jahr, und die Hinterbliebenenfürsorge hat den weiteren Unterhalt in bescheidenen Grenzen zu übernehmen.

Dasjenige uneheliche Kind dagegen, dessen Anspruch nicht festgestellt ist, scheidet für die Kriegs- fürsorge aus.

Beide sind Zweige an dem einen Baum der sozialen Fürsorge, mögen sie beide Prüchte tragen und sich gegenseitig stützen und schützen!

Die Kriegsbeschädigten- und Kriegshinterbliebenenfürsorge hat alle diejenigen Fälle zu übernehmen, in denen die Kriegsbe- schädigten oder die Kriegshinterbliebenen auf der bisherigen, über den Stand der Armenpflege hinausgehenden Höhe erhalten werden sollen, und die sonstigen Bezüge dazu nicht ausreichen.

Diejenigen Fälle, in denen schon vor dein Kriege dauernde Armenpflege eingeleitet war, sind nach dem Kriege wieder der Armenpflege zu überlassen, auch wenn sie während des Krieges in Kriegsfürsorge überführt waren.

In Fällen nur vorübergehender Armenunterstützung vor dem Kriege hat die Kriegsbeschädigten- und Kriegshinterbliebenen- fürsorge einzutreten.

Auch uneheliche Kinder, deren CJnterhaltsanspruch im Sinne des Gesetzes über die Unterstützung von Familien in den Dienst eingetretener Mannschaften festgestellt ist, sind von der Kriegs- beschädigten- und Kriegshinterbliebenenfürsorge zu berücksichtigen, soweit die für ihren Unterhalt und ihre Erziehung erforderlichen Mittel nicht anderweitig gesichert sind.

Notwendige gesetzliche Reform des öffentlichen Armenrechts in bezug anf Wahlrechtsverlast und Erstattungsanspruch.

Von Bürgermeister v. Hollander, Mannheim. Ich habe es übernommen, Ihnen zu berichten über die notwendige gesetzliche Reform des öffentlichen Armenrechts in bezug auf Wahlrechts- verlust und Erstattungsanspruch.

Die gestrigen Ver- handlungen waren eine gute Einleitung zu dem, was wir heute hier ge- meinsam zu besprechen haben. Die Meinungen sind gestern freilich ziemlich stark geteilt gewesen.

Es sind insbesondere zwei Meinungen zu Tage getreten. Die eine, die auch ich vertrete, sagte: die öffentliche Armenpflege hat grundsätzlich ganz in derselben Weise zu arbeiten wie die Kriegsfürsorge, sie unterscheidet sich von ihr im wesentlichen durch die Beschaffung der Mittel, sonst aber besteht eine grundsätzliche Ver- schiedenheit in der Art der Ausübung der Fürsorge nicht; die Armen- pflege hat nach denselben Grundsätzen zu arbeiten wie die Kriegsfürsorge.

Die andere Meinung ging dahin: gegen die Armenpflege besteht in den weitesten Kreisen der Bevölkerung eine Abneigung, und das ist gut so und soll so bleiben; das Volksempfinden, das mit der Armenpflege nichts zu tun haben will, ist ein richtiges, es soll geschont und auch in Zukunft aufrecht erhalten werden.

Ich möchte das bestreiten. Auch die öffentliche Armenpflege hat keine andere Aufgabe, als den Hilfsbedürftigen nach besten Kräften zu dienen und ihnen Hilfe zu gewähren von Mensch au Mensch.

Herr Stadtrat Rosenstock hat gestern gesagt, es sei keineswegs der Verlust des Wahlrechts und der Erstattungsanspruch, der die Abneigung gegen die öffentliche Armenpflege begründet, sondern die Methode der öffentlichen Armenpflege.

Was ist das für eine Methode der öffentlichen Armenpflege? Ich erkenne eine andere Methode der Armenpflege als die einer sorgfältigen Fürsorge für die Armen über- haupt nicht an.

Die Frauen bilden der Zahl nach den eigentlichen Grundstock der öffentlich unterstützten Personen. Die alten Frauen haben wir keinen Grund irgendwie hintanzusetzen ; es sind meistens Personen, die ibr Leben lang rastlos gearbeitet haben, für ihren Mann und ihre Kinder gesorgt haben und die für ihre alten Tage durch un- glückliche Verhältnisse und körperliche Gebrechen in die Lage versetzt sind, der öffentlichen Armenpflege anheimzufallen.

Wir haben keinen Grund, auf diese Frauen irgendwie herabzusehen. Lieber — sagen sie — verhungern sie. Von diesen Frauen sagen wir dann: es ist das ein berechtigtes Gefühl, das wir schonen müssen, für diese Frauen müssen wir anders sorgen.

Nun schaut man sich nach Stiftungsmitteln um, um derartige Frauen ohne Armenunter- stützung durchzubringen. Von Männern gilt unter Umständen das gleiche.

Das hat zwei üble Folgen. Erstens wird unter gleichen Verhältnissen die Unterstützung eine ungleichartige.

Sie dürfen mich nicht falsch ver- stehen. Das habe ich auch gestern gesagt, als ich das Beispiel von den zwei Frauen anführte, deren Männer gefallen sind.

Wenn aber in einzelnen Fällen versucht wird, auf andere Weise als durch Armenunterstützung zu helfen, so werden dadurch häufig Mittel beansprucht, die eigentlich für andere Zwecke bestimmt sind.

Unsere Stiftungen sind in der Regel nicht dazu bestimmt, laufende Unter- stützung zu gewähren, sondern sie sollen gerade in einzelnen Fällen eine vorübergehende Not abstellen.

Wenn wir nun diese Mittel zu Zwecken verwenden, denen die öffentliche Armenpflege dienen soll, ao entziehen wir diese Mittel anderen Personen.

Wenn aber die Mittel aus der privaten Fürsorge, aus Stiftungen gewährt werden, dann wird das, was dem einen gewährt wird, einem andern genommen.

Es sind vielmehr drei Gründe, die in Betracht kommen. Das ist so und wird immer so bleiben; dagegen wird keiner von uns Einsprache erheben dürfen.

Wir haben uns bei der öffentlichen Armenpflege immer auf den Not- bedarf beschränken müssen. Das ist auch kein Mangel, da für diejenigen Personen, denen man nach ihrer früheren sozialen Stellung nicht zumuten — 14 — kann, mit dem Notbedarf auszukommen, andere private Mittel beschämt werden müssen, wie das bei den Familien der im Kriege gefallenen und der Kriegsbeschädigten der Fall ist.

Für solche Fälle sind auch die Stiftungsmittel geeignet; öifentliche Armenmittel dürfen dazu nicht dienen. Aber neben dieser unabänderlichen Beschränkung der öffentlichen Armenpflege sind es noch zwei weitere Gründe, die das Vorurteil gegen die öffentliche Armenpflege immer wieder hervortreten lassen: es ist der Verlust des öffentlichen Wahlrechts und die Regelung der Erstattungs- ansprüche.

Über den Verlust des öffentlichen Wahlrechts herrschen viel- fach falsche Anschauungen. Es soll immer so gewesen sein.

Das ist keineswegs der Fall. Armenpflege haben wir lange, durch mehrere Jahrhunderte schon gehabt. Die haben ihre Bürger immer unterstützt, aber nie haben sie daran gedacht, mit der Unterstützung ihrer Bürger deren Bürgerrechte irgendwie zu beschränken.

Dieser Ge- danke hat ihnen vollständig fern gelegen. Die unterstützten Bürger wurden keineswegs als Personen minderen Rechts angesehen.

Auch als im Anfang des vorigen Jahrhunderts in Süddeutschland die ersten Verfassungen ein- geführt wurden, hat man durchaus nicht daran gedacht.

Nachher ist die Wahlrechtsbeschränkung in alle Gesetzgebungen über- gegangen, auch in die Reichsgesetzgebung, und wenn man nach den Motiven forscht, so ergibt sich eigentlich nur wenig Material für die Begründung.

Bei den engen Verhältnissen des vorigen Jahrhunderts ist es auch erklärlich. Heute würde man auf diesen Gedanken nicht mehr kommen, und man hat daher nach anderen Gründen gesucht, um den Verlust des Wahlrechts zu rechtfertigen.

Damals haben die Herren Landgerichtsdirektor Dr. As ehr Ott und Stadtrat Dr. Flesch die Referate erstattet; aber die Frage, um die es sich heute handelt, kam damals nicht zur Sprache.

Es hat sich damals darum gehandelt, eine gleiche Praxis in bezug auf den Verlust des Wahl- rechts bei den verschiedenen Armen Verwaltungen herbeizuführen.

Damals ist auch in der Diskussion nur dieser Gesichtspunkt zu Tage getreten. Es liegt kein Grund vor, einem alten Stromer, der sein ganzes Leben nichts getan hat, die bürgerlichen Rechte zu gewähren, wenn er genötigt ist, fortlaufend Armenunterstützung zu beziehen.

Ich halte das aber für praktisch nicht durchführbar und bedaure mich darin im Gegensatz zu dem zu be- finden, was mein verehrter Freund Dr.

Ruland auf der letzten Tagung in Leipzig ausgeführt hat. Herr Geheimrat Ruland hat gesagt, ihm hätte es niemals Schwierigkeiten gemacht, verschuldete Armut von un- verschuldeter zu unterscheiden, und ebenso könnten Verwaltungsgerichte ganz leicht entscheiden, ob die Armut selbstverschuldet sei oder nicht.

So einfach liegt die Sache doch nicht. Es ist natürlich leicht, bei Personen, deren Nase vom Trunk gerötet ist, und die nach Alkohol duften, zu sagen, hier liege selbstverschuldete Armut vor, und bei einer armen Frau, die einen guten Eindruck macht, zu sagen: diese Armut ist nichl selbst verschuldet.

Der Richter kann über Tat- und Rechtsfragen entscheiden; er kann leicht darüber — 16 — entscheiden, ob bei einem Eisenbahnunfall der betreffende Lokomotivführer der Schuldige ist; auf Grund der Aussagen des Beschuldigten selbst oder der Zeugen und Sachverständigen kann er das.

Die Verschuldung oder NichtVerschuldung bei der Armut ergibt sich aus einer Unsumme von einzelnen zu berücksichtigenden Momenten.

Dazu ist keine einzelne Person und kein Gerichtshof imstande. In gewissem Sinne wird man in jedem Falle nach einzelnen Umständen eine Verschuldung annehmen können.

Die arme alte Frau, die einen unwürdigen Mann geheiratet hatte, obwohl man ihr davon abgeraten hatte, wird nach gewissen Kichtungon selbst ein Ver- schulden treffen.

Wir werden den Stein nicht auf sie werfen wollen und ihr nicht sagen, sie habe die Armut verschuldet, sie hätte den Mann nicht heiraten sollen.

In jedem einzelnen Falle gibt es Momente, die für verschuldete, und solche, die für unverschuldete Armut sprechen.

Bei den Gemeinde- wahlen im Jahre waren in den Wählerlisten ca. In Baden galt auch damals schon das Reichsgesetz von Die Gründe, die für die Entziehung des Wahlrechts angeführt werden, sind nicht stichhaltig.

Man hat immer auf die Abhängigkeit von der Gemeinde hingewiesen, die bei den Armenunterstützten vorliegt. Der Armenunterstützte wird sich keineswegs als von der Gemeinde abhängig fühlen.

Ich möchte denjenigen meiner Armenpfleger sehen, der einem Armenunterstützten nahe legen würde, er müsse, weil er Armenunterstützung bekommt, sein Wahl- recht in gewissem Sinne ausüben.

Der Armenunterstützte wird der Ge- meinde gegenüber in bezug auf sein Wahlrecht vollständig unabhängig dastehen. Andere Personen sind viel abhängiger.

Ich habe eine genauere Begründung für die Wahlrechtentziehung in den Gesetzgebungsmaterialien kaum finden können. Nur in der Be- gründung zum Reichsgesetz vom Auch der Armenunterstützte besorgt seine eigenen Angelegenheiten.

Es ist aber nicht einzusehen, warum derjenige, der Armenunterstützung empfängt, deshalb vom Wahlrecht ausgeschlossen sein soll, weil er seinen Unterhalt sich nicht selbständig zu erwerben imstande ist.

Andere haben den Grund der Entziehung des Wahlrechts in dem mangelnden wirtschaftlichen Äquivalent gefunden, da derjenige, der öffent- liche Armenunterstützung in Anspruch nirnmt, von der Gemeinde etwas empfängt, ohne einen Gegendienst zu leisten.

Auch diese Auffassung halte ich für falsch. Das wirtschaftliche Äquivalent ist bei den Reichs- 2 — 18 — tags wählen nicht erforderlich, weil eine Steuerleistung bei ihnen über- haupt nicht verlangt wird.

Bei der Gemeindewahl ist das anders, und daher scheiden alle Armenunterstützten, da sie keine Gemeindesteuern be- zahlen, bei den Gemeindewahlen ohne weiteres aus.

Aber diese Unterscheidung wollen wir trotz- dem nicht, wir wollen alle gleich behandeln, wir wollen auch diejenigen, die durch Unglücksfälle in die Lage geraten sind, Armenunterstützung in Anspruch zu nehmen, nicht schlechter behandeln als die Kriegsteil- nehmer.

Wenn man diesen heute vielfach angegriffenen Standpunkt öffentlich geltend zu machen versucht, wird man auch bei den Kriegs- teilnehmern Verständnis dafür finden.

Das Reichsgesetz kommt überhaupt nur insoweit in Betracht, als es sich um die Reichstagswahlen handelt. März , bezüglich der Beschränkung des Wahlrechtsverlustes im Falle der Armen- Unterstützung, noch nicht eingeführt haben, ersuchen, das bald zu tun.

Die Eingabe ist abgegangen. Beispiel, das das Reich und die anderen Bundesstaaten gegeben haben, noch nicht gefolgt ist. Es bleibt aber, wenn man die Vorurteile gegen die Armenpflege be- kämpfen will, nichts anderes übrig, als den Verlust des Wahlrechts gänz- lich zu beseitigen.

Ich glaube, es ist ein Verdienst, wenn man diesem Gedanken allmählich Durchbruch zu verschaffen sucht. Die zweite Frage ist die des Erstattungsauspruchs.

Uber den Er- stattungsanspruch der Armenverbände haben wir hier schon zweimal ver- handelt. Im Jahre haben die Herren Münsterberg und Ludwig- Wolf ein Gutachten über die Erstattung der Unterstützungen durch die Unterstützten selbst und ihre Angehörigen erstattet, und im Jahre hat unser verehrter Kollege Bosenstock das Thema gleichfalls in einer gründlichen juristischen Abhandlung behandelt.

Die Frage einer gänzlichen Beseitigung oder Beschränkung des Erstattungsanspruchs ist bisher bei uns im Verein nicht behandelt worden, diese Frage ist aber auch sehr wichtig.

Wenn man Gelegen- heit hat, mit Arbeiterkreisen zu verkehren, so wird einem gegen die öffentliche Armenpflege immer neben dem Verlust des Wahlrechts auch dieser Erstattungsanspruch entgegengehalten.

Aber dieser Wahlrechtsverlust, der bei den Armenunterstützungen jetzt eine so geringe Rolle spielt, hat tatsächlich keine Bedeutung mehr, und aus diesem Grunde schon sollte man dem Gerede und den unberechtigten Vorstellungen jeden Boden entziehen.

Der Widerstand gegen den Erstattungsanspruch ist auch erklärlich. Das neue bayerische Arm engesetz, das, wie wir mit Freuden feststellen können, auch das vorgeschrittenste Armeu- gesetz ist, hat diese Frage genau und sorgfältig behandelt und setzt im Artikel 10 folgendes fest: Personen, die trotz genügender eigener Mittel öffentliche Armen- unterstützung empfangen oder binnen 10 Jahren nach Empfang solcher Unterstützungen ein Einkommen oder Vermögen erlangt haben, das unbeschadet der Sicherstellung des Lebensunterhalts die Erstattung ermöglicht, sind zum Ersatz verpflichtet.

Dieser Punkt berücksichtigt drei Fälle: 1. Diese drei Fälle haben wir zu unterscheiden. Ich möchte bitten, in den Leitsätzen, die ich vor- gelegt habe, eine Korrektur vorzunehmen.

Wir haben zuerst den Fall, wo die öffentliche Armenunterstützung trotz genügender eigener Mittel empfangen worden ist.

In diesem Falle ist die Rückerstattung ganz selbstverständlich; sie ist schon nach dem Bürgerlichen Recht zulässig. Es wird sich nur darum handeln, soll diese Rückerstattung ganz unbeschränkt stattfinden, soll auch für sie eine Ver- jährungszeit von 30 Jahren gelten?

Das- wäre nicht gerecht. Länger als 5 oder höchstens 10 Jahre sollte man diese Rückerstattungspflicht nicht bestehen lassen.

Hier ist der Rückerstattungs- anspruch unbedingt aufrecht zu erhalten. Es gibt nicht selten Fälle, wo eine hilfsbedürftige Person von ihren Eltern, die an sich genügend Mittel haben, nichts bekommt und die Armenunterstützung in Anspruch nimmt; wenn die Eltern dann gestorben sind, sind diese Personen in der Lage, das zurückzuerstatten.

Nur möchte ich auch hier befürworten, diesen Rückerstattungsanspruch wie in Bayern auf 10 Jahre zeitlich zu be- schränken. Bayern hat diese Beschränkung auf 10 Jahre immer gehabt, schon vor dem neuen Armengesetz.

Ich halte diese 10 Jahre für aus- reichend. Man soll auch hier denjenigen Personen, die unterstützt worden sind, die Möglichkeit gewähren, nach einer bestimmten Zeit frei aufatmen zu können.

Wenn einer 10 Jahre, nachdem er Armenunterstützung empfangen hat, sich hat durchschlagen können, so ist das schon ein Verdienst. Eine gleiche Stellung nimmt das bayerische Armengesetz zu der Rückerstattung bei späterem genügenden Einkommen ein.

Diese Rück- erstattung neben dem Vermögen war dem früheren bayerischen Armengesetz nicht bekannt.

In dieser Beziehung hat das vorgeschrittene bayerische Armengesetz einen gewissen Rückschritt gemacht: es hat die Rückzahlung aus dem Einkommen eingeführt, die früher nicht bestanden hat.

Wir haben dabei verschiedene Fälle zu unterscheiden. Im ganzen liegt es im Interesse der Armen Verwaltung, wenn die Personen, die unter- stützt worden sind, sich ein Einkommen schaffen, das ihnen einen genügenden Unterhalt gewährt.

Die Armenverwaltung hat kein Interesse, dem ent- gegenzutreten. Er sagt sich : ich habe nichts davon, wenn ich mehr verdiene, denn die Armenverwaltung nimmt es mir ab.

Die Rückerstattung aus dem Vermögen ist meines Erachtens unbedingt geboten; ich habe schon die Erbschaftsfälle hier angeführt.

Dagegen kommt sie sehr häufig in Betracht bei einzelnen Leistungen der Armenpflege, namentlich in bezug auf Krankenhauspflege, Unterbringung in Heilstätten.

In diesen Fällen ist der Rückerstattungsanspruch fast immer mit Erfolg geltend gemacht worden. Für solche Fälle sollte keine Armenunterstützung, sondern in der Tat ein Darlehn gewährt werden, selbstverständlich mit der Pflicht der Rückzahlung in bestimmt festzusetzenden Terminen.

Wenn der Armenverwaltung die Möglichkeit gegeben wird, solche Darlehen zu gewähren, dann würde sie auch noch mehr ersetzt bekommen, als sie jetzt ersetzt bekommt, wo sie erklärt: ein Darlehn geben wir nicht, wir geben Armenunterstützung.

Wenn das geschieht, dann ist das Bedürfnis nicht vorhanden, auch das Einkommen zur Rückerstattung heranzuziehen.

Dann könnte man sich auf den Standpunkt des früheren bayerischen Armengesetzes stellen, das von dem Einkommen eine Rückerstattung überhaupt nicht verlangte.

Aber trotzdem sollen Vorschüsse auch gewährt werden, wo sie am Platze sind; das würde dazu beitragen, die Armenpflege zu entlasten.

Selbstverständlich wird für die öffentliche Armenpflege eine Grenze gezogen werden und eine Ergänzung durch private Fürsorgemittel in einzelnen Fällen eintreten müssen.

Diese Vorurteile haben ihre Stütze in gesetzlichen Bestimmungen über die Entziehung des Wahlrechts der öffentlich unterstützten Personen und in dem Er- stattungsanspruch der Armenverbände, da mit dem letzteren eine dauernde Über- wachung der früher unterstützten Personen verbunden ist.

In bezug auf die Entziehung des Wahlrechts ist eine Unterscheidung zwischen solchen Personen, die ohne ihr Verschulden in die Lage gekommen sind, Armen- unters tützuEg in Anspruch zu nehmer, und durch ihre Schuld verarmten Personen praktisch nicht durchführbar.

Da nach den zurzeit geltenden BestimmuEgen die Fälle der Entziehung des Wahlrechts wegen erfolgter Armenunterstütziing überhaupt nur selten vorkommen und praktisch keine wesentliche Bedeutung haben, so bleibt nur übrig, die Entziehung des Wahlrechts wegen erfolgter Armenunterstützung überhaupt zu beseitigen.

Der Erstattungsanspruch kann nicht gänzlich beseitigt werden. Er ist aber in diesem Falle auf die Zeit von 5 Jahren zu beschränken. Polligkeit, Frankfurt a.

Gewöhnlich wird für die Übergangszeit nach dem Kriege es als Auf- gabe der Kriegs Wohlfahrtspflege bezeichnet, solange weiter zu arbeiten, bis soziale Zustände erreicht sind, die den letzten Friedenszeiten an- nähernd gleichen.

Das setzt jedoch zunächst einen feststehenden Begriff von Inhalt und Form der Kriegswohlfahrtspflege voraus, der in Wirklich- keit nicht anerkannt ist.

Das Wort ist uns geläufig, der Begriff jedoch nicht geklärt. Es geschah dies aus dem Bestreben, in den Augen der hilfe- suchenden Kreise der Inanspruchnahme der öffentlichen Kriegsunter- stützung das Odium einer Armenunterstützung mit ihren öffentlich-recht- lichen und sonstigen Nachteilen zu nehmen.

In Wirklichkeit liegt der Unterschied zwischen beiden tiefer. Nach dem Unterstützungswohusitz- gesetz kann die öffentliche Armenpflege dem Bedürftigen nur den absoluten Mindestlebensbedarf bieten.

Die Anpassung der Hilfeleistung an die Bedürfnisse der sozialen Schicht der Bedürftigen ist demnach ein charakteristisches Merkmal der Kriegswohlfahrtspflege, das auch für.

Aus dieser Begriffsfestlegung ergeben sich wiederum folgende Haupt- zweige der Kriegs Wohlfahrtspflege : a Sorge für die Kriegerfamilie n ; b Sorge für die Kriegshinterbliebenen; c Sorge für die Kriegsbeschädigten; d Sorge für die heimkehrenden Krieger; e Sorge für die mittelbar Ge- schädigten; f in späteren Zeiten: Sorge für die Veteranen des Krieges.

Bei den Gruppen a bis c haben wir als Träger der ausübenden Kriegs- wohlfahrtspflege die amtlichen Stellen, die die gesetzlichen Leistungen gewähren, und, in freier Arbeitsgemeinschaft mit ihnen stehend, Körper- schaften, die.

Für die Gruppe d Sorge für die heimkehrenden Krieger ist durch die Bundesratsverordnung vom 3. Eine ergänzende Fürsorge während der Dauer des Krieges wird örtlich durch die Stellen erfolgen, die im allgemeinen eine nicht ausreichende Familienunterstützung auffüllen.

Innerhalb der Gruppe e Sorge für die mittelbar Geschädigten ist nur für einen beschränkten — 26 — Kreis z. Für die Gruppe f Sorge für die Veteranen des Krieges fehlt es erklärlicherweise zurzeit noch an irgend welchen Organisationen.

In unmittelbarem Zusammenhang steht jedoch damit das baldige Aufhören der Tätigkeit der Unterstützungs- kommissionen der Lieferungsverbände und damit das Wegfallen des wesentlichsten Trägers der Kriegswohlfahrtspflege.

Es entsteht die Frage: brauchen wir noch für gewisse Zeit nach dem Kriege eine Fortsetzung der amtlichen Kriegswohlfahrtspflege, soweit sie sich auf die Familien der heimgekehrten Kriegsteilnehmer bezieht?

Generalkommandos zufallen. Es würden weder die Geldmittel ausreichen, noch eine Organisation in der Schnelligkeit geschaff'en werden können, um allen Hilfsbedürftigen zur Seite zu stehen.

Von Dr. Aber auch für die heimgekehrten Krieger, die sofort wieder in ein geregeltes Arbeitsverhältnis treten können, ist für eine kurze Übergangs- zeit eine Fortsetzung der Kriegsfürsorge nötig, bis sie aus ihrem Arbeits- einkommen den Lebensunterhalt für sich und ihre Angehörigen bestreiten können.

In der ursprünglichen Fassung des Familienunterstützungsgesetzes fehlten Übergangsbestimmungen, indem die Fortzahlung der öffentlichen Kriegsunterstützung mit Ausscheiden des Kriegsteilnehmers aus dem Heeresdienste aufhören sollte.

Durch die Bundesratsverordnung vom 3. Dezember ist der Bundesratsverordnung vom Die Freie Vereinigung für Kriegs- wohlfahrt hatte sich in einer Eingabe vom 5.

Bei der Ver- schiedenartigkeit der einzelnen Fälle wird man jedenfalls eine Übergangs- bestimmung nicht umgehen können, worin die Lieferungsverbände er- mächtigt werden, für eine Übergangszeit, etwa für 6 Monate, Unter- stützungen an Angehörige von Kriegsteilnehmern zu gewähren.

Die Freie Vereinigung für Kriegswohlfahrt hatte — 28 — in der erwähnten Eingabe aus diesem Grrunde angeregt, den entlassenen Kriegsteilnehmern — und zwar nicht nur den alleinstehenden — für eine Übergangszeit die Portzahlung der militärischen Bezüge an Löhnung und Verpflegungsgeld zu gewähren.

Aber selbst die vollkommenste Regelung einer allmählichen Ent- lassung der Kriegsteilnehmer wird zum mindesten zeitweise und für einzelne, besonders durch den Rohstoffmangel bedrohte.

Gewerbezweige eine Arbeitslosigkeit nicht völlig verhüten können. Es entsteht die Frage für uns, wessen Aufgabe ist es, solcher aus den Kriegsverhältnissen ent- standenen Notlage infolge Arbeitslosigkeit entgegenzutreten.

Q wären. Ob dieser Zeitraum richtig geschätzt ist, entzieht sich vorerst unserer Beurteilung. Sicher wird dies von der Lage der wirtschaftlichen Verhältnisse in den einzelnen Gewerbezweigen und nicht zum wenigsten von der Gesamtlage unseres deutschen Wirtschaftslebens nach dem Kriege abhängen.

Als unterstützungsberechtigt wird man in erster Linie die heimgekehrten Krieger, neben ihnen aber auch die sonstigen in dieser Zeit arbeitslos gewordenen Arbeiter und Angestellten betrachten müssen.

Schwierig ist die Frage, inwieweit man weiblichen und jugendlichen Arbeitslosen die Berechtigung zur Arbeitslosenunter- stützung zuerkennen soll.

Soweit Frauen bisher voll beschäftigt waren und zur Bestreitung des Lebensunterhaltes für sich und ihre Angehörigen auf eine Fortsetzung der Erwerbstätigkeit angewiesen sind, wird man ihnen den Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung nicht versagen können.

Bei jugendlichen Personen steht man vor der Frage, ob überhaupt die Gewährung einer Geldunterstützung in Falle der Arbeitslosigkeit die richtige Form der Hilfeleistung ist und nicht die während des Krieges bereits eingeführte Form, arbeitslosen Jugendlichen in Tagesheimen eine Art Naturalunter- stützung zu gewähren, vorzuziehen ist.

Das empfiehlt sich schon deshalb, weil die gleichen Verbände als Lieferungsverbände "die Träger der öffentlichen Kriegsunterstützung sind und sich in der Regel Körperschaften oder Einrichtungen angegliedert haben, die die Grund- leistungen der öffentlichen Unterstützung individuell erhöhen und ver- feinern.

Eine wirkliche Deckung der persönlichen Bedürfnisse der — 30 — Arbeitslosen im Sinne der Grundsätze der Kriegswohlfahrtspflege wird sich durch solche schematische Unterstützung nicht erreichen lassen.

Wählt man aber für die Arbeitslosenunterstützung die gleichen Träger wie für die Kriegsunterstützung, so ergibt sich ohne Schwierigkeit die Nutzbarmachung vorhandener Fürsorgeeinrichtungen zur Auffüllung un- zureichender Unterstützungen im Einzelfalle.

Ob bei der Arbeitslosenunterstützung, wie z. Sehr viel schwieriger ist die Lösung der Frage, wie man in der Ubergangszeit Notlagen beheben soll, die auf Grund eines für den Lebens- unterhalt unzureichenden Verdienstes entstehen.

Die Gründe eines un- zureichenden Verdienstes können ebenso wohl in den Kriegsverhältnissen liegen, wie auch in Ursachen, die mit dem Kriege in keinem Zusammen- hang stehen.

Mit einer Fortdauer der allgemeinen Teuerung wird man nach dem Kriege noch für längere Zeit rechnen müssen.

Auf der anderen Seite sind Fälle denkbar, in denen das Lohneinkommen des Ernährers einer Familie schon vor dem Kriege unzureichend war und zur Inanspruchnahme öffentlicher oder privater Unterstützung führte.

Man wird zweifellos geneigt sein, in der Ubergangszeit nach dem Kjiege mit Rücksicht auf die Erhaltung einer ruhigen Stimmung in der Bevölkerung ähnliche Gesichtspunkte für eine weitherzige Auslegung der Unterstützungsgrundsätze gelten zu lassen, wie es während des Krieges der Fall gewesen ist.

Infolgedessen wird man auch geneigt sein, bei — 31 — unzureicbeudeii Verdiensten Zusatzunterstützungen im Wege der Kriegs- wohlfahrlspflege zu gewähren.

Aber ganz bedenkenfrei ist diese Haltung nicht. Nach dem Kriege werden wir kaum, sofern nicht eine starke Hochkonjunktur eintritt, mit einer solchen Stetigkeit und Höhe der Löhne zu rechnen haben.

Man braucht in diesem Zusammenhang nur an die verwandte Frage zu erinnern, ob und unter welchen Umständen Unterstützungen an Personen gewährt werden sollen, die das Opfer von Streiks oder Aussperrungen sind.

Nun bleibt noch ein Kreis von Personen übrig, die vor dem Kriege zur Inanspruchnahme von Unterstützungen durch die öffentliche Armen- pflege gezwungen waren, bei denen sie aber während des Krieges infolge Ein- tretens der Kriegsunterstützung in Wegfall gekommen waren.

Während des Krieges hat man diese Kosten — nach Ansicht der Fachkreise in nicht notwendiger Ausdehnung der Unterstützungsgrundsätze für das Familienunterstützungsgesetz — auf die Kriegswohlfahrtspflege übernommen.

Soll das nach dem Kriege bleiben und in welchem Umfange? Diese Frage, die schon die Leipziger Tagung beschäftigte und auch Gegenstand des Berichtes von Stadtrat Rosenstock, Königsberg, war, spitzt sich immer mehr zu der Formulierung zu: Ist es möglich und richtig, die Eigenschaft als Kriegsteilnehmer als ein Privileg aufzufasseil, um ihn und seine Angehörigen von der normalen Versorgung durch die Armenpflege und Wohltätigkeit zu entheben?

Wo sind aber die Grenzen, um überhaupt ein solches Privileg aufzustellen? Bei solcher Sachlage erscheint es nicht möglich, nach dem Kriege die Eigenschaft der unmittelbaren Teilnahme am Kriege als ein Privileg für eine Sonderversorgung aufzufassen, mit der alleinigen Ausnahme den Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen, in soweit diesen durch Gesetz eine Sonderstellung eingeräumt ist.

Der Abbau der Kriegswohlfahrtspflege wird sich in der Über- gangszeit erst allmählich vollziehen und von dem Gedanken getragen sein müssen, durch ausreichende Hilfeleistung Notlagen zu verhüten, die zu einer weitgehenden, unser gesamtes Volksleben störenden sozialen Umschichtung führen könnten.

Hier berühren sich Kriegs Wohlfahrtspflege und Friedenswohlfahrts- pflege, und es entsteht die Frage: wie soll sich das Verhältnis beider zu einander gestalten?

Wir werden vieknehjr danach trachten müssen, den Organisationen der Kriegswohlfahrtspflege nur diejenigen Aufgaben zuzuweisen, in denen sich die Fürsorge für die Opfer des Krieges von der Fürsorge für sonstige Hilfsbedürftige unter- scheidet.

Im übrigen wird es unser Bestreben sein müssen, nicht nur Torhandene Fürsorgeeinrichtungen auch für die Opfer des Krieges nutzbar zu machen, sondern die Kriegswohlfahrtspflege mit der bestehenden Friedenswohlfahrtspflege zu einem organischen Ganzen zu verschmelzen Hierin greifen wir Gedankengänge auf, die uns im Deutschen Verein für Armenpflege und Wohltätigkeit schon früher beschäftigt haben: die Vereinheitlichung der gesamten Wohlfahrtspflege und ihre organisatorische Zusammenfassung in Wohlfahrtsämtern für Gemeinden und Gemeinde- verbände.

Ohne weiteres folgt daraus die Stellung der öffentlichen Armenpflege und der freien Liebestätigkeit in dem Gesamtgebäude der Wohlfahrts- pflege.

Die öffentliche Armenpflege ist das ultimum refugium, die daa Hinabsinken in die untersten Schichten des Verarmens verhüten soll und dieser Aufgabe um so eher gerecht werden kann, je mehr sie sich auf ergänzende Einrichtungen öffentlicher oder privater Hilfstätigkeit stützen kann, die der vorbeugenden Hilfe dienen.

Die freie Liebestätigkeit wird die Aufgabe haben, die gesetzlichen Leistungen der öffentlichen Armen- 35 — pflege uud der amtlichen Fürsorge für die Opfer des Krieges zu ergänzen und zu verfeinern.

Sie wird diese Aufgabe um so vollkommener lösen können, je mehr sie sich darauf besinnt, nur diese ihr zufallenden Pflichten zu übernehmen.

November auf Grund der Anträge des In der Tat gibt es kaum eine wichtigere Aufgabe, als einen Plan für eine solche einheitliche Regelung unserer Wohlfahrtspflege nach dem Kriege zu ent- werfen.

Die gegebene Instanz dafür würde eine Reichsstelle für Kriegs- wohlfahrtspflege sein, deren Begründung der Reichstag in seinen Be- schlüssen vom 4.

November erneut gefordert hat. In gleicher Richtung gingen auch Vorschläge von Dr. Es wird weniger auf den Namen dieser Stelle ankommen als auf die Aufgaben, die man ihr zuweist.

Januar Soweit in der ersten Übergangszeit Not- stände auftreten oder fortdauern, die in ursächlichem Zusammenhang mit dem Kriege stehen, ist es Aufgabe der Kriegswohlfahrtspflege, helfend einzugreifen.

Träger dieser ergänzenden Kriegs Wohlfahrtspflege werden Körperschaften sein, die, unter behördlicher Leitung stehend, die freiwillig geübte Hilfstätigkeit von Gemeinden, Stiftungen, Vereinen und Einzelpersonen umfassen und in freier Arbeitsgemeinschaft mit den Vollzugsbehörden der gesetzlichen Kriegswohlfahrtspflege stehen.

Von Chr. Ihr Ziel ist rein wirtschaftlich bestimmt; darin liegt ihre Selbständigkeit und Unabhängigkeit, darin Äuch ihre sichere Umgrenzung.

Solange die mittelalterliche Armenpflege unter kirchlicher Leitung stand, war ihre Aufgabe nicht unzutreffend mit dem Satze zu bezeichnen : sie solle durch zeitliche irdische Hilfe unsterbliche Seelen zu Gott führen.

Selten, meist nur in der Berührung mit nicht christlicher Kultur tritt hier schon die Hilfe selbst ohne den Haupt- oder Nebenzweck die Weltanschauung der Unterstützten zu be- einflussen als Ziel der Fürsorge hervor.

Am Übergang zur Neuzeit zeigt sich diese Scheidung der Begriffe dann bei den Vorkämpfern weltlicher Armenpflege, so bei einem Vives deutlicher.

Erst die gewaltige Blüte der Fürsorge im Zeitalter der Aufklärung schafft eine allgemeinere dauernde Empfindung des hohen sittlichen Wertes, den eine scharfe Ein- stellung auf das wirtschaftliche Ziel für alle Armenpflege hat.

Erst von da aus entsteht wieder ein stärkeres Bemühen um einheitliche Gestaltung und Zusammenfassung dieser Fürsorge, die nur dann Erfolg haben kann, wenn man in ihr klare, einheitliche Aufgaben aller Volksgenossen jeder Richtung erkennt.

Allein auch jener Ruck voran, den die Aufklärungszeit gab, gerät ins Stocken. Gegen die Gleichstellung von Wirtschaftlichkeit und Sittlichkeit, die unter dem liegt, kämpfte schon ein Carlyle, ein Dickens, ein Ruskin — um aus dem Stammlande solcher Meinungen einige bekannte Beispiele zu nennen; wir leben noch heute in ihren Nachwirkungen.

Trotz ihrer ringt sich bei uns jene Neuordnung der Armenpflege durch, die wir als Elberfelder System in der letzten Hälfte des vorigen Jahrhunderts durchlebten.

Sie hat die alte religiöse Beimischung in der öffentlichen Armenpflege überwunden, während diese in der neu ent- standenen Vereinsfürsorge noch lange bleibt; sie gewinnt jener morali- sierenden Umbiegung der Armenpflege gegenüber ebensowenig eine feste Stellung wie diese.

Aber mehr wird ihr Gedeihen gehemmt durch eine weitere ähnliche Ablenkung vom Ziel der Fürsorge, durch das Eindringen politischer Erwägungen.

Indem die Armenpflege der Gemeinde von der ganzen Bürgerschaft durchgeführt wird, scheint eine Zusammenfassung aller im Geben und Pflegen gesichert zu sein.

Der Gegensatz z. Noch aber sind alle jene Vermischungen der wesentlichen Aufgaben der Fürsorge mit religiösen, moralischen, politischen Nebenzwecken keines- wegs überwunden.

In der klaren Herausarbeitung des Wesentlichen, in der Einstellung der Arbeit darauf liegt indessen allein die Möglichkeit — 39 — hm dem herrschenden Win'warr der Auffassungeu, aus dem Durcheinander imd Gegeneinander der praktischen Arbeit herauszugelangen.

Mit dem Wunsche nach begrifflicher Klarheit führen so dringliche Bedürfnisse des Lebens dazu, diese Fi-agen sonderlich zu betonen.

Mehr als in Theorie, Geschichte und Rechtsfragen der Armenpflege zeigt sich ihre Bedeutung in der eigentlichen Fürsorgetätigkeit, vor allem in dem persönlichen Ver- hältnis des Armeupflegers zum Armen.

Die UnWirtschaftlichkeit ist das Kennzeichen jedes Armen. Sie zu beheben, bedarf es fast stets neben der Unterstützung noch eines weiteren Einflusses auf den Unterstützten.

Diese Beeinflussung des Hilfsbedürftigen bildet einen wesentlichen Teil jeder Fürsorge. Dies persönliche Verhältnis des Helfenden zum Bedürftigen, des Ä.

In solcher Abhängigkeit, in einer Art Herrschaft über den Armen, die daraus für den Armenpfleger entspringt, sah ein Malthus einen Hauptgrund, alle behördliche Armenpflege zu ver- werfen, die private möglichst einzuschränken.

Wie weit geht diese Abhängigkeit und wie kann mit ihr jene Achtung vor der Persönlich- keit des Armen verbunden sein, ohne die wahrhaft menschliche Be- ziehungen zum Pfleger nicht bestehen können?

Der Hilfsbedürftige ist unselbständig; allein, ohne fremde Hilfe — sei es Geld und Gut, sei es nur sachverständiger Rat und Leitung — kann er nicht durchkommen; dadurch kommt er ja überhaupt erst zum Pfleger.

Aus alledem ergibt sich mit Notwendigkeit etwas, das man als eine Art Herrschaft des einen Menschen über den anderen ansprechen kann.

Das ist aber im Wesen der Fürsorge mitgegeben. Solcher Abhängigkeitsverhältnisse ist das menschliche Leben voll.

In diesem wirtschaftlichen Grunde, in diesem wirtschaftlichen Ziel finde: jenes Abhängigkeitsverhältnis seinen tiefsten Grund und seine klare Um- grenzung; daraus müssen seine Form und seine Schranken abgeleitet werden.

Wie wir es als Unrecht empfinden, wenn der Unternehmer durch sein wirtschaftliches Übergewicht die politische Gesinnung derer beein- flussen will, die von ihm abhängen, so verwerfen wir es unbedingt, wenn die wirtschaftliche Abhängigkeit des Armen als Zwang benutzt wird, um eine bestimmte Gesinnung bei ihm zu erzeugen.

Diese Abhängigkeit darf nur benutzt werden, um den Zweck der Fürsorge, der rein wirtschaftlicher Natur ist, zu erreichen. In dieser Kichtung allerdings ist der Armenpfleger verpflichtet sie zu verwenden.

Die Verantwortung für ihre Verwendung liegt auf ihm, nicht nur auf dem Unterstützten. Wenn der Hilfs- bedürftige mit dem Gelde, das er erhält, hingeht und eine Falschmünzerwerk- statt einrichtet — ich nehme irgend ein Beispiel aus dem Leben — so ist sein Pfleger, wenn wir von den rechtlichen Folgen auch absehen, doch persönlich für diese Verwendung seiner Gaben verantwortlich.

Es ist eine ganz verwerfliche Meinung, als sei es eine gute Handlung, irgend einem Bittsteller ohne genaue Kenntnis seiner Person zu geben.

Das ist meist eine törichte Handlung, oft geradezu ein Unrecht; der Grund ist ja auch keineswegs wirkliches Mitgefühl, sondern meist Bequemlichkeit und Gut- mütigkeit, die den Anblick des Elends los sein möchte.

Man darf dem Armen nicht ohne weiteres geben was er fordert, sondern was ihn fördert. Aus diesem Grunde wird der Pfleger es mit der sorgsamen Prüfung der Verhältnisse, mit der persönlichen Fühlung mit den Armen ernst nehmen.

Die Rücksicht auf die Persönlich- keit des Armen darf den Pfleger nicht abhalten, sich über den Hilfs- bedürftigen bei anderen, Nachbarn, Verwandten, Arbeitgebern, in früheren Wohnungen und sonst zu erkundigen; die Verantwortung, die er trägt, wie der Zweck der Fürsorge erfordern diese gleich dringlich.

Die Notwendigkeit der Prüfung nach diesen verschiedenen Richtungen ergibt sich aus dem Wesen der Fürsorge selbst.

Es ist aber auch zweckwidrig. Dabei ist es gleichgültig für diese hemmende Wirkung, ob dies selbstsüchtige Zwecke eigenen Vorteils sind, oder ob die Hilfe allgemeinen fremden Zwecken der Verbreitung von Weltanschauung irgend einer Art dienen soll.

Einer tiefen religiösen Auffassung wird der menschliche Trieb zur Fürsorge, zum Helfen, zur gegenseitigen Hilfe, gleich allen anderen Seiten menschlichen Wesens religiös bedingt erscheinen, und je wärmer das religiöse Gefühl im Armenpfleger ist, um so leichter wird ihm, wie der Grundtrieb zur Armenpflege auch ihr Ziel religiös gefärbt — 42 — erscheinen.

Dazu führt auch noch eine verwandte Erwägung. Das legt wieder jene Verwechslung nahe, obwohl darin ebenso gut ein starker Anreiz zur sorgsamen Scheidung der Ziele liegen wird.

Jenen Beweis religiöser Stärke soll die Fürsorge der Welt gegenüber liefern. Sie soll nicht den einzelnen Armen, sondern alle, die es sehen und hören, von der Leben weckenden Kraft dieses Glaubens überzeugen.

Das wird sie um so besser, je besser diese Fürsorge als Fürsorge ist. Aids, Hepatitis , Ausstieg aus dem illegalen Milieu. Alkohol, Heroin, Haschisch.

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Andere Personen sind viel abhängiger. Ich habe eine genauere Begründung für die Wahlrechtentziehung in den Gesetzgebungsmaterialien kaum finden können.

Nur in der Be- gründung zum Reichsgesetz vom Auch der Armenunterstützte besorgt seine eigenen Angelegenheiten.

Es ist aber nicht einzusehen, warum derjenige, der Armenunterstützung empfängt, deshalb vom Wahlrecht ausgeschlossen sein soll, weil er seinen Unterhalt sich nicht selbständig zu erwerben imstande ist.

Andere haben den Grund der Entziehung des Wahlrechts in dem mangelnden wirtschaftlichen Äquivalent gefunden, da derjenige, der öffent- liche Armenunterstützung in Anspruch nirnmt, von der Gemeinde etwas empfängt, ohne einen Gegendienst zu leisten.

Auch diese Auffassung halte ich für falsch. Das wirtschaftliche Äquivalent ist bei den Reichs- 2 — 18 — tags wählen nicht erforderlich, weil eine Steuerleistung bei ihnen über- haupt nicht verlangt wird.

Bei der Gemeindewahl ist das anders, und daher scheiden alle Armenunterstützten, da sie keine Gemeindesteuern be- zahlen, bei den Gemeindewahlen ohne weiteres aus.

Aber diese Unterscheidung wollen wir trotz- dem nicht, wir wollen alle gleich behandeln, wir wollen auch diejenigen, die durch Unglücksfälle in die Lage geraten sind, Armenunterstützung in Anspruch zu nehmen, nicht schlechter behandeln als die Kriegsteil- nehmer.

Wenn man diesen heute vielfach angegriffenen Standpunkt öffentlich geltend zu machen versucht, wird man auch bei den Kriegs- teilnehmern Verständnis dafür finden.

Das Reichsgesetz kommt überhaupt nur insoweit in Betracht, als es sich um die Reichstagswahlen handelt. März , bezüglich der Beschränkung des Wahlrechtsverlustes im Falle der Armen- Unterstützung, noch nicht eingeführt haben, ersuchen, das bald zu tun.

Die Eingabe ist abgegangen. Beispiel, das das Reich und die anderen Bundesstaaten gegeben haben, noch nicht gefolgt ist.

Es bleibt aber, wenn man die Vorurteile gegen die Armenpflege be- kämpfen will, nichts anderes übrig, als den Verlust des Wahlrechts gänz- lich zu beseitigen.

Ich glaube, es ist ein Verdienst, wenn man diesem Gedanken allmählich Durchbruch zu verschaffen sucht.

Die zweite Frage ist die des Erstattungsauspruchs. Uber den Er- stattungsanspruch der Armenverbände haben wir hier schon zweimal ver- handelt.

Im Jahre haben die Herren Münsterberg und Ludwig- Wolf ein Gutachten über die Erstattung der Unterstützungen durch die Unterstützten selbst und ihre Angehörigen erstattet, und im Jahre hat unser verehrter Kollege Bosenstock das Thema gleichfalls in einer gründlichen juristischen Abhandlung behandelt.

Die Frage einer gänzlichen Beseitigung oder Beschränkung des Erstattungsanspruchs ist bisher bei uns im Verein nicht behandelt worden, diese Frage ist aber auch sehr wichtig.

Wenn man Gelegen- heit hat, mit Arbeiterkreisen zu verkehren, so wird einem gegen die öffentliche Armenpflege immer neben dem Verlust des Wahlrechts auch dieser Erstattungsanspruch entgegengehalten.

Aber dieser Wahlrechtsverlust, der bei den Armenunterstützungen jetzt eine so geringe Rolle spielt, hat tatsächlich keine Bedeutung mehr, und aus diesem Grunde schon sollte man dem Gerede und den unberechtigten Vorstellungen jeden Boden entziehen.

Der Widerstand gegen den Erstattungsanspruch ist auch erklärlich. Das neue bayerische Arm engesetz, das, wie wir mit Freuden feststellen können, auch das vorgeschrittenste Armeu- gesetz ist, hat diese Frage genau und sorgfältig behandelt und setzt im Artikel 10 folgendes fest: Personen, die trotz genügender eigener Mittel öffentliche Armen- unterstützung empfangen oder binnen 10 Jahren nach Empfang solcher Unterstützungen ein Einkommen oder Vermögen erlangt haben, das unbeschadet der Sicherstellung des Lebensunterhalts die Erstattung ermöglicht, sind zum Ersatz verpflichtet.

Dieser Punkt berücksichtigt drei Fälle: 1. Diese drei Fälle haben wir zu unterscheiden. Ich möchte bitten, in den Leitsätzen, die ich vor- gelegt habe, eine Korrektur vorzunehmen.

Wir haben zuerst den Fall, wo die öffentliche Armenunterstützung trotz genügender eigener Mittel empfangen worden ist. In diesem Falle ist die Rückerstattung ganz selbstverständlich; sie ist schon nach dem Bürgerlichen Recht zulässig.

Es wird sich nur darum handeln, soll diese Rückerstattung ganz unbeschränkt stattfinden, soll auch für sie eine Ver- jährungszeit von 30 Jahren gelten?

Das- wäre nicht gerecht. Länger als 5 oder höchstens 10 Jahre sollte man diese Rückerstattungspflicht nicht bestehen lassen.

Hier ist der Rückerstattungs- anspruch unbedingt aufrecht zu erhalten. Es gibt nicht selten Fälle, wo eine hilfsbedürftige Person von ihren Eltern, die an sich genügend Mittel haben, nichts bekommt und die Armenunterstützung in Anspruch nimmt; wenn die Eltern dann gestorben sind, sind diese Personen in der Lage, das zurückzuerstatten.

Nur möchte ich auch hier befürworten, diesen Rückerstattungsanspruch wie in Bayern auf 10 Jahre zeitlich zu be- schränken. Bayern hat diese Beschränkung auf 10 Jahre immer gehabt, schon vor dem neuen Armengesetz.

Ich halte diese 10 Jahre für aus- reichend. Man soll auch hier denjenigen Personen, die unterstützt worden sind, die Möglichkeit gewähren, nach einer bestimmten Zeit frei aufatmen zu können.

Wenn einer 10 Jahre, nachdem er Armenunterstützung empfangen hat, sich hat durchschlagen können, so ist das schon ein Verdienst.

Eine gleiche Stellung nimmt das bayerische Armengesetz zu der Rückerstattung bei späterem genügenden Einkommen ein.

Diese Rück- erstattung neben dem Vermögen war dem früheren bayerischen Armengesetz nicht bekannt. In dieser Beziehung hat das vorgeschrittene bayerische Armengesetz einen gewissen Rückschritt gemacht: es hat die Rückzahlung aus dem Einkommen eingeführt, die früher nicht bestanden hat.

Wir haben dabei verschiedene Fälle zu unterscheiden. Im ganzen liegt es im Interesse der Armen Verwaltung, wenn die Personen, die unter- stützt worden sind, sich ein Einkommen schaffen, das ihnen einen genügenden Unterhalt gewährt.

Die Armenverwaltung hat kein Interesse, dem ent- gegenzutreten. Er sagt sich : ich habe nichts davon, wenn ich mehr verdiene, denn die Armenverwaltung nimmt es mir ab.

Die Rückerstattung aus dem Vermögen ist meines Erachtens unbedingt geboten; ich habe schon die Erbschaftsfälle hier angeführt. Dagegen kommt sie sehr häufig in Betracht bei einzelnen Leistungen der Armenpflege, namentlich in bezug auf Krankenhauspflege, Unterbringung in Heilstätten.

In diesen Fällen ist der Rückerstattungsanspruch fast immer mit Erfolg geltend gemacht worden. Für solche Fälle sollte keine Armenunterstützung, sondern in der Tat ein Darlehn gewährt werden, selbstverständlich mit der Pflicht der Rückzahlung in bestimmt festzusetzenden Terminen.

Wenn der Armenverwaltung die Möglichkeit gegeben wird, solche Darlehen zu gewähren, dann würde sie auch noch mehr ersetzt bekommen, als sie jetzt ersetzt bekommt, wo sie erklärt: ein Darlehn geben wir nicht, wir geben Armenunterstützung.

Wenn das geschieht, dann ist das Bedürfnis nicht vorhanden, auch das Einkommen zur Rückerstattung heranzuziehen.

Dann könnte man sich auf den Standpunkt des früheren bayerischen Armengesetzes stellen, das von dem Einkommen eine Rückerstattung überhaupt nicht verlangte.

Aber trotzdem sollen Vorschüsse auch gewährt werden, wo sie am Platze sind; das würde dazu beitragen, die Armenpflege zu entlasten. Selbstverständlich wird für die öffentliche Armenpflege eine Grenze gezogen werden und eine Ergänzung durch private Fürsorgemittel in einzelnen Fällen eintreten müssen.

Diese Vorurteile haben ihre Stütze in gesetzlichen Bestimmungen über die Entziehung des Wahlrechts der öffentlich unterstützten Personen und in dem Er- stattungsanspruch der Armenverbände, da mit dem letzteren eine dauernde Über- wachung der früher unterstützten Personen verbunden ist.

In bezug auf die Entziehung des Wahlrechts ist eine Unterscheidung zwischen solchen Personen, die ohne ihr Verschulden in die Lage gekommen sind, Armen- unters tützuEg in Anspruch zu nehmer, und durch ihre Schuld verarmten Personen praktisch nicht durchführbar.

Da nach den zurzeit geltenden BestimmuEgen die Fälle der Entziehung des Wahlrechts wegen erfolgter Armenunterstütziing überhaupt nur selten vorkommen und praktisch keine wesentliche Bedeutung haben, so bleibt nur übrig, die Entziehung des Wahlrechts wegen erfolgter Armenunterstützung überhaupt zu beseitigen.

Der Erstattungsanspruch kann nicht gänzlich beseitigt werden. Er ist aber in diesem Falle auf die Zeit von 5 Jahren zu beschränken.

Polligkeit, Frankfurt a. Gewöhnlich wird für die Übergangszeit nach dem Kriege es als Auf- gabe der Kriegs Wohlfahrtspflege bezeichnet, solange weiter zu arbeiten, bis soziale Zustände erreicht sind, die den letzten Friedenszeiten an- nähernd gleichen.

Das setzt jedoch zunächst einen feststehenden Begriff von Inhalt und Form der Kriegswohlfahrtspflege voraus, der in Wirklich- keit nicht anerkannt ist.

Das Wort ist uns geläufig, der Begriff jedoch nicht geklärt. Es geschah dies aus dem Bestreben, in den Augen der hilfe- suchenden Kreise der Inanspruchnahme der öffentlichen Kriegsunter- stützung das Odium einer Armenunterstützung mit ihren öffentlich-recht- lichen und sonstigen Nachteilen zu nehmen.

In Wirklichkeit liegt der Unterschied zwischen beiden tiefer. Nach dem Unterstützungswohusitz- gesetz kann die öffentliche Armenpflege dem Bedürftigen nur den absoluten Mindestlebensbedarf bieten.

Die Anpassung der Hilfeleistung an die Bedürfnisse der sozialen Schicht der Bedürftigen ist demnach ein charakteristisches Merkmal der Kriegswohlfahrtspflege, das auch für.

Aus dieser Begriffsfestlegung ergeben sich wiederum folgende Haupt- zweige der Kriegs Wohlfahrtspflege : a Sorge für die Kriegerfamilie n ; b Sorge für die Kriegshinterbliebenen; c Sorge für die Kriegsbeschädigten; d Sorge für die heimkehrenden Krieger; e Sorge für die mittelbar Ge- schädigten; f in späteren Zeiten: Sorge für die Veteranen des Krieges.

Bei den Gruppen a bis c haben wir als Träger der ausübenden Kriegs- wohlfahrtspflege die amtlichen Stellen, die die gesetzlichen Leistungen gewähren, und, in freier Arbeitsgemeinschaft mit ihnen stehend, Körper- schaften, die.

Für die Gruppe d Sorge für die heimkehrenden Krieger ist durch die Bundesratsverordnung vom 3. Eine ergänzende Fürsorge während der Dauer des Krieges wird örtlich durch die Stellen erfolgen, die im allgemeinen eine nicht ausreichende Familienunterstützung auffüllen.

Innerhalb der Gruppe e Sorge für die mittelbar Geschädigten ist nur für einen beschränkten — 26 — Kreis z. Für die Gruppe f Sorge für die Veteranen des Krieges fehlt es erklärlicherweise zurzeit noch an irgend welchen Organisationen.

In unmittelbarem Zusammenhang steht jedoch damit das baldige Aufhören der Tätigkeit der Unterstützungs- kommissionen der Lieferungsverbände und damit das Wegfallen des wesentlichsten Trägers der Kriegswohlfahrtspflege.

Es entsteht die Frage: brauchen wir noch für gewisse Zeit nach dem Kriege eine Fortsetzung der amtlichen Kriegswohlfahrtspflege, soweit sie sich auf die Familien der heimgekehrten Kriegsteilnehmer bezieht?

Generalkommandos zufallen. Es würden weder die Geldmittel ausreichen, noch eine Organisation in der Schnelligkeit geschaff'en werden können, um allen Hilfsbedürftigen zur Seite zu stehen.

Von Dr. Aber auch für die heimgekehrten Krieger, die sofort wieder in ein geregeltes Arbeitsverhältnis treten können, ist für eine kurze Übergangs- zeit eine Fortsetzung der Kriegsfürsorge nötig, bis sie aus ihrem Arbeits- einkommen den Lebensunterhalt für sich und ihre Angehörigen bestreiten können.

In der ursprünglichen Fassung des Familienunterstützungsgesetzes fehlten Übergangsbestimmungen, indem die Fortzahlung der öffentlichen Kriegsunterstützung mit Ausscheiden des Kriegsteilnehmers aus dem Heeresdienste aufhören sollte.

Durch die Bundesratsverordnung vom 3. Dezember ist der Bundesratsverordnung vom Die Freie Vereinigung für Kriegs- wohlfahrt hatte sich in einer Eingabe vom 5.

Bei der Ver- schiedenartigkeit der einzelnen Fälle wird man jedenfalls eine Übergangs- bestimmung nicht umgehen können, worin die Lieferungsverbände er- mächtigt werden, für eine Übergangszeit, etwa für 6 Monate, Unter- stützungen an Angehörige von Kriegsteilnehmern zu gewähren.

Die Freie Vereinigung für Kriegswohlfahrt hatte — 28 — in der erwähnten Eingabe aus diesem Grrunde angeregt, den entlassenen Kriegsteilnehmern — und zwar nicht nur den alleinstehenden — für eine Übergangszeit die Portzahlung der militärischen Bezüge an Löhnung und Verpflegungsgeld zu gewähren.

Aber selbst die vollkommenste Regelung einer allmählichen Ent- lassung der Kriegsteilnehmer wird zum mindesten zeitweise und für einzelne, besonders durch den Rohstoffmangel bedrohte.

Gewerbezweige eine Arbeitslosigkeit nicht völlig verhüten können. Es entsteht die Frage für uns, wessen Aufgabe ist es, solcher aus den Kriegsverhältnissen ent- standenen Notlage infolge Arbeitslosigkeit entgegenzutreten.

Q wären. Ob dieser Zeitraum richtig geschätzt ist, entzieht sich vorerst unserer Beurteilung. Sicher wird dies von der Lage der wirtschaftlichen Verhältnisse in den einzelnen Gewerbezweigen und nicht zum wenigsten von der Gesamtlage unseres deutschen Wirtschaftslebens nach dem Kriege abhängen.

Als unterstützungsberechtigt wird man in erster Linie die heimgekehrten Krieger, neben ihnen aber auch die sonstigen in dieser Zeit arbeitslos gewordenen Arbeiter und Angestellten betrachten müssen.

Schwierig ist die Frage, inwieweit man weiblichen und jugendlichen Arbeitslosen die Berechtigung zur Arbeitslosenunter- stützung zuerkennen soll.

Soweit Frauen bisher voll beschäftigt waren und zur Bestreitung des Lebensunterhaltes für sich und ihre Angehörigen auf eine Fortsetzung der Erwerbstätigkeit angewiesen sind, wird man ihnen den Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung nicht versagen können.

Bei jugendlichen Personen steht man vor der Frage, ob überhaupt die Gewährung einer Geldunterstützung in Falle der Arbeitslosigkeit die richtige Form der Hilfeleistung ist und nicht die während des Krieges bereits eingeführte Form, arbeitslosen Jugendlichen in Tagesheimen eine Art Naturalunter- stützung zu gewähren, vorzuziehen ist.

Das empfiehlt sich schon deshalb, weil die gleichen Verbände als Lieferungsverbände "die Träger der öffentlichen Kriegsunterstützung sind und sich in der Regel Körperschaften oder Einrichtungen angegliedert haben, die die Grund- leistungen der öffentlichen Unterstützung individuell erhöhen und ver- feinern.

Eine wirkliche Deckung der persönlichen Bedürfnisse der — 30 — Arbeitslosen im Sinne der Grundsätze der Kriegswohlfahrtspflege wird sich durch solche schematische Unterstützung nicht erreichen lassen.

Wählt man aber für die Arbeitslosenunterstützung die gleichen Träger wie für die Kriegsunterstützung, so ergibt sich ohne Schwierigkeit die Nutzbarmachung vorhandener Fürsorgeeinrichtungen zur Auffüllung un- zureichender Unterstützungen im Einzelfalle.

Ob bei der Arbeitslosenunterstützung, wie z. Sehr viel schwieriger ist die Lösung der Frage, wie man in der Ubergangszeit Notlagen beheben soll, die auf Grund eines für den Lebens- unterhalt unzureichenden Verdienstes entstehen.

Die Gründe eines un- zureichenden Verdienstes können ebenso wohl in den Kriegsverhältnissen liegen, wie auch in Ursachen, die mit dem Kriege in keinem Zusammen- hang stehen.

Mit einer Fortdauer der allgemeinen Teuerung wird man nach dem Kriege noch für längere Zeit rechnen müssen. Auf der anderen Seite sind Fälle denkbar, in denen das Lohneinkommen des Ernährers einer Familie schon vor dem Kriege unzureichend war und zur Inanspruchnahme öffentlicher oder privater Unterstützung führte.

Man wird zweifellos geneigt sein, in der Ubergangszeit nach dem Kjiege mit Rücksicht auf die Erhaltung einer ruhigen Stimmung in der Bevölkerung ähnliche Gesichtspunkte für eine weitherzige Auslegung der Unterstützungsgrundsätze gelten zu lassen, wie es während des Krieges der Fall gewesen ist.

Infolgedessen wird man auch geneigt sein, bei — 31 — unzureicbeudeii Verdiensten Zusatzunterstützungen im Wege der Kriegs- wohlfahrlspflege zu gewähren.

Aber ganz bedenkenfrei ist diese Haltung nicht. Nach dem Kriege werden wir kaum, sofern nicht eine starke Hochkonjunktur eintritt, mit einer solchen Stetigkeit und Höhe der Löhne zu rechnen haben.

Man braucht in diesem Zusammenhang nur an die verwandte Frage zu erinnern, ob und unter welchen Umständen Unterstützungen an Personen gewährt werden sollen, die das Opfer von Streiks oder Aussperrungen sind.

Nun bleibt noch ein Kreis von Personen übrig, die vor dem Kriege zur Inanspruchnahme von Unterstützungen durch die öffentliche Armen- pflege gezwungen waren, bei denen sie aber während des Krieges infolge Ein- tretens der Kriegsunterstützung in Wegfall gekommen waren.

Während des Krieges hat man diese Kosten — nach Ansicht der Fachkreise in nicht notwendiger Ausdehnung der Unterstützungsgrundsätze für das Familienunterstützungsgesetz — auf die Kriegswohlfahrtspflege übernommen.

Soll das nach dem Kriege bleiben und in welchem Umfange? Diese Frage, die schon die Leipziger Tagung beschäftigte und auch Gegenstand des Berichtes von Stadtrat Rosenstock, Königsberg, war, spitzt sich immer mehr zu der Formulierung zu: Ist es möglich und richtig, die Eigenschaft als Kriegsteilnehmer als ein Privileg aufzufasseil, um ihn und seine Angehörigen von der normalen Versorgung durch die Armenpflege und Wohltätigkeit zu entheben?

Wo sind aber die Grenzen, um überhaupt ein solches Privileg aufzustellen? Bei solcher Sachlage erscheint es nicht möglich, nach dem Kriege die Eigenschaft der unmittelbaren Teilnahme am Kriege als ein Privileg für eine Sonderversorgung aufzufassen, mit der alleinigen Ausnahme den Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen, in soweit diesen durch Gesetz eine Sonderstellung eingeräumt ist.

Der Abbau der Kriegswohlfahrtspflege wird sich in der Über- gangszeit erst allmählich vollziehen und von dem Gedanken getragen sein müssen, durch ausreichende Hilfeleistung Notlagen zu verhüten, die zu einer weitgehenden, unser gesamtes Volksleben störenden sozialen Umschichtung führen könnten.

Hier berühren sich Kriegs Wohlfahrtspflege und Friedenswohlfahrts- pflege, und es entsteht die Frage: wie soll sich das Verhältnis beider zu einander gestalten?

Wir werden vieknehjr danach trachten müssen, den Organisationen der Kriegswohlfahrtspflege nur diejenigen Aufgaben zuzuweisen, in denen sich die Fürsorge für die Opfer des Krieges von der Fürsorge für sonstige Hilfsbedürftige unter- scheidet.

Im übrigen wird es unser Bestreben sein müssen, nicht nur Torhandene Fürsorgeeinrichtungen auch für die Opfer des Krieges nutzbar zu machen, sondern die Kriegswohlfahrtspflege mit der bestehenden Friedenswohlfahrtspflege zu einem organischen Ganzen zu verschmelzen Hierin greifen wir Gedankengänge auf, die uns im Deutschen Verein für Armenpflege und Wohltätigkeit schon früher beschäftigt haben: die Vereinheitlichung der gesamten Wohlfahrtspflege und ihre organisatorische Zusammenfassung in Wohlfahrtsämtern für Gemeinden und Gemeinde- verbände.

Ohne weiteres folgt daraus die Stellung der öffentlichen Armenpflege und der freien Liebestätigkeit in dem Gesamtgebäude der Wohlfahrts- pflege.

Die öffentliche Armenpflege ist das ultimum refugium, die daa Hinabsinken in die untersten Schichten des Verarmens verhüten soll und dieser Aufgabe um so eher gerecht werden kann, je mehr sie sich auf ergänzende Einrichtungen öffentlicher oder privater Hilfstätigkeit stützen kann, die der vorbeugenden Hilfe dienen.

Die freie Liebestätigkeit wird die Aufgabe haben, die gesetzlichen Leistungen der öffentlichen Armen- 35 — pflege uud der amtlichen Fürsorge für die Opfer des Krieges zu ergänzen und zu verfeinern.

Sie wird diese Aufgabe um so vollkommener lösen können, je mehr sie sich darauf besinnt, nur diese ihr zufallenden Pflichten zu übernehmen.

November auf Grund der Anträge des In der Tat gibt es kaum eine wichtigere Aufgabe, als einen Plan für eine solche einheitliche Regelung unserer Wohlfahrtspflege nach dem Kriege zu ent- werfen.

Die gegebene Instanz dafür würde eine Reichsstelle für Kriegs- wohlfahrtspflege sein, deren Begründung der Reichstag in seinen Be- schlüssen vom 4.

November erneut gefordert hat. In gleicher Richtung gingen auch Vorschläge von Dr. Es wird weniger auf den Namen dieser Stelle ankommen als auf die Aufgaben, die man ihr zuweist.

Januar Soweit in der ersten Übergangszeit Not- stände auftreten oder fortdauern, die in ursächlichem Zusammenhang mit dem Kriege stehen, ist es Aufgabe der Kriegswohlfahrtspflege, helfend einzugreifen.

Träger dieser ergänzenden Kriegs Wohlfahrtspflege werden Körperschaften sein, die, unter behördlicher Leitung stehend, die freiwillig geübte Hilfstätigkeit von Gemeinden, Stiftungen, Vereinen und Einzelpersonen umfassen und in freier Arbeitsgemeinschaft mit den Vollzugsbehörden der gesetzlichen Kriegswohlfahrtspflege stehen.

Von Chr. Ihr Ziel ist rein wirtschaftlich bestimmt; darin liegt ihre Selbständigkeit und Unabhängigkeit, darin Äuch ihre sichere Umgrenzung.

Solange die mittelalterliche Armenpflege unter kirchlicher Leitung stand, war ihre Aufgabe nicht unzutreffend mit dem Satze zu bezeichnen : sie solle durch zeitliche irdische Hilfe unsterbliche Seelen zu Gott führen.

Selten, meist nur in der Berührung mit nicht christlicher Kultur tritt hier schon die Hilfe selbst ohne den Haupt- oder Nebenzweck die Weltanschauung der Unterstützten zu be- einflussen als Ziel der Fürsorge hervor.

Am Übergang zur Neuzeit zeigt sich diese Scheidung der Begriffe dann bei den Vorkämpfern weltlicher Armenpflege, so bei einem Vives deutlicher.

Erst die gewaltige Blüte der Fürsorge im Zeitalter der Aufklärung schafft eine allgemeinere dauernde Empfindung des hohen sittlichen Wertes, den eine scharfe Ein- stellung auf das wirtschaftliche Ziel für alle Armenpflege hat.

Erst von da aus entsteht wieder ein stärkeres Bemühen um einheitliche Gestaltung und Zusammenfassung dieser Fürsorge, die nur dann Erfolg haben kann, wenn man in ihr klare, einheitliche Aufgaben aller Volksgenossen jeder Richtung erkennt.

Allein auch jener Ruck voran, den die Aufklärungszeit gab, gerät ins Stocken. Gegen die Gleichstellung von Wirtschaftlichkeit und Sittlichkeit, die unter dem liegt, kämpfte schon ein Carlyle, ein Dickens, ein Ruskin — um aus dem Stammlande solcher Meinungen einige bekannte Beispiele zu nennen; wir leben noch heute in ihren Nachwirkungen.

Trotz ihrer ringt sich bei uns jene Neuordnung der Armenpflege durch, die wir als Elberfelder System in der letzten Hälfte des vorigen Jahrhunderts durchlebten.

Sie hat die alte religiöse Beimischung in der öffentlichen Armenpflege überwunden, während diese in der neu ent- standenen Vereinsfürsorge noch lange bleibt; sie gewinnt jener morali- sierenden Umbiegung der Armenpflege gegenüber ebensowenig eine feste Stellung wie diese.

Aber mehr wird ihr Gedeihen gehemmt durch eine weitere ähnliche Ablenkung vom Ziel der Fürsorge, durch das Eindringen politischer Erwägungen.

Indem die Armenpflege der Gemeinde von der ganzen Bürgerschaft durchgeführt wird, scheint eine Zusammenfassung aller im Geben und Pflegen gesichert zu sein.

Der Gegensatz z. Noch aber sind alle jene Vermischungen der wesentlichen Aufgaben der Fürsorge mit religiösen, moralischen, politischen Nebenzwecken keines- wegs überwunden.

In der klaren Herausarbeitung des Wesentlichen, in der Einstellung der Arbeit darauf liegt indessen allein die Möglichkeit — 39 — hm dem herrschenden Win'warr der Auffassungeu, aus dem Durcheinander imd Gegeneinander der praktischen Arbeit herauszugelangen.

Mit dem Wunsche nach begrifflicher Klarheit führen so dringliche Bedürfnisse des Lebens dazu, diese Fi-agen sonderlich zu betonen.

Mehr als in Theorie, Geschichte und Rechtsfragen der Armenpflege zeigt sich ihre Bedeutung in der eigentlichen Fürsorgetätigkeit, vor allem in dem persönlichen Ver- hältnis des Armeupflegers zum Armen.

Die UnWirtschaftlichkeit ist das Kennzeichen jedes Armen. Sie zu beheben, bedarf es fast stets neben der Unterstützung noch eines weiteren Einflusses auf den Unterstützten.

Diese Beeinflussung des Hilfsbedürftigen bildet einen wesentlichen Teil jeder Fürsorge. Dies persönliche Verhältnis des Helfenden zum Bedürftigen, des Ä.

In solcher Abhängigkeit, in einer Art Herrschaft über den Armen, die daraus für den Armenpfleger entspringt, sah ein Malthus einen Hauptgrund, alle behördliche Armenpflege zu ver- werfen, die private möglichst einzuschränken.

Wie weit geht diese Abhängigkeit und wie kann mit ihr jene Achtung vor der Persönlich- keit des Armen verbunden sein, ohne die wahrhaft menschliche Be- ziehungen zum Pfleger nicht bestehen können?

Der Hilfsbedürftige ist unselbständig; allein, ohne fremde Hilfe — sei es Geld und Gut, sei es nur sachverständiger Rat und Leitung — kann er nicht durchkommen; dadurch kommt er ja überhaupt erst zum Pfleger.

Aus alledem ergibt sich mit Notwendigkeit etwas, das man als eine Art Herrschaft des einen Menschen über den anderen ansprechen kann.

Das ist aber im Wesen der Fürsorge mitgegeben. Solcher Abhängigkeitsverhältnisse ist das menschliche Leben voll.

In diesem wirtschaftlichen Grunde, in diesem wirtschaftlichen Ziel finde: jenes Abhängigkeitsverhältnis seinen tiefsten Grund und seine klare Um- grenzung; daraus müssen seine Form und seine Schranken abgeleitet werden.

Wie wir es als Unrecht empfinden, wenn der Unternehmer durch sein wirtschaftliches Übergewicht die politische Gesinnung derer beein- flussen will, die von ihm abhängen, so verwerfen wir es unbedingt, wenn die wirtschaftliche Abhängigkeit des Armen als Zwang benutzt wird, um eine bestimmte Gesinnung bei ihm zu erzeugen.

Diese Abhängigkeit darf nur benutzt werden, um den Zweck der Fürsorge, der rein wirtschaftlicher Natur ist, zu erreichen.

In dieser Kichtung allerdings ist der Armenpfleger verpflichtet sie zu verwenden. Die Verantwortung für ihre Verwendung liegt auf ihm, nicht nur auf dem Unterstützten.

Wenn der Hilfs- bedürftige mit dem Gelde, das er erhält, hingeht und eine Falschmünzerwerk- statt einrichtet — ich nehme irgend ein Beispiel aus dem Leben — so ist sein Pfleger, wenn wir von den rechtlichen Folgen auch absehen, doch persönlich für diese Verwendung seiner Gaben verantwortlich.

Es ist eine ganz verwerfliche Meinung, als sei es eine gute Handlung, irgend einem Bittsteller ohne genaue Kenntnis seiner Person zu geben.

Das ist meist eine törichte Handlung, oft geradezu ein Unrecht; der Grund ist ja auch keineswegs wirkliches Mitgefühl, sondern meist Bequemlichkeit und Gut- mütigkeit, die den Anblick des Elends los sein möchte.

Man darf dem Armen nicht ohne weiteres geben was er fordert, sondern was ihn fördert. Aus diesem Grunde wird der Pfleger es mit der sorgsamen Prüfung der Verhältnisse, mit der persönlichen Fühlung mit den Armen ernst nehmen.

Die Rücksicht auf die Persönlich- keit des Armen darf den Pfleger nicht abhalten, sich über den Hilfs- bedürftigen bei anderen, Nachbarn, Verwandten, Arbeitgebern, in früheren Wohnungen und sonst zu erkundigen; die Verantwortung, die er trägt, wie der Zweck der Fürsorge erfordern diese gleich dringlich.

Die Notwendigkeit der Prüfung nach diesen verschiedenen Richtungen ergibt sich aus dem Wesen der Fürsorge selbst.

Es ist aber auch zweckwidrig. Dabei ist es gleichgültig für diese hemmende Wirkung, ob dies selbstsüchtige Zwecke eigenen Vorteils sind, oder ob die Hilfe allgemeinen fremden Zwecken der Verbreitung von Weltanschauung irgend einer Art dienen soll.

Einer tiefen religiösen Auffassung wird der menschliche Trieb zur Fürsorge, zum Helfen, zur gegenseitigen Hilfe, gleich allen anderen Seiten menschlichen Wesens religiös bedingt erscheinen, und je wärmer das religiöse Gefühl im Armenpfleger ist, um so leichter wird ihm, wie der Grundtrieb zur Armenpflege auch ihr Ziel religiös gefärbt — 42 — erscheinen.

Dazu führt auch noch eine verwandte Erwägung. Das legt wieder jene Verwechslung nahe, obwohl darin ebenso gut ein starker Anreiz zur sorgsamen Scheidung der Ziele liegen wird.

Jenen Beweis religiöser Stärke soll die Fürsorge der Welt gegenüber liefern. Sie soll nicht den einzelnen Armen, sondern alle, die es sehen und hören, von der Leben weckenden Kraft dieses Glaubens überzeugen.

Das wird sie um so besser, je besser diese Fürsorge als Fürsorge ist. Die wirtschaft- liche Hilfe, die Fürsorge soll ihn nicht für diesen oder jenen Glauben gewinnen, sondern sie soll nur ein Hindernis wegräumen, damit sich die Persönlichkeit von falschem Druck frei gestalten könne.

Dem würde es widersprechen, wenn man an die Hilfe von vornherein die Bedingung einer bestimmten Weltanschauung anknüpfen, zu dieser zu bekehren als ihr Ziel ansehen würde.

Was für die religiöse Umbiegung der Fürsorge gilt, das gilt auch für jene anderen Nebenzwecke. All das widerstrebt dem Wesen der Fürsorge.

Aus der Einstellung auf dies eine Ziel der Armenpflege ergibt sich die wichtigste Forderung an die Persönlichkeit des Armen- pflegers; er soll eine selbstlose, wahrhaft menschliche Güte besitzen, die jene wirtschaftliche Unfreiheit des Armen beheben will, ohne ihn für diese oder jene Gesinnung gewinnen zu wollen, nur um in der wirtschaftlichen Hilfe ihm die Grundlage zu freier Gestaltung persön- lichen Lebens zu schaffen.

Wie sich dies gestaltet zu bestimmen, ist nicht Aufgabe des Armenpflegers. Die Aufgabe erhält ihr besonderes Gesicht wie alle Fürsorgeformen durch die Unselbständigkeit der Bedürftigen, die aber trotzdem selber zum Teil, manche gänzlich aus eigenen Arbeits- leistungen den Unterhalt zu gewinnen vermögen.

Seine Persönlichkeit darf in keiner Weise eingeschränkt werden, die nicht durch jenen Zweck un- mittelbar erfordert wird. Von wenigen — 44 — AusriahmeQ abgesehen werden beide sich in jedem Fall nachweisen lassen.

Gerade der Krieg, der. Der Versuch, den Menschen wieder richtig einzustellen, setzt oft eine Änderung seines Charakters und mancher seiner Anschauungen und Empfindungen voraus.

Diese Fälle sind nicht gerade häufig; doch sind eben diese Verknüpfungen kaum gründlich erforscht. Die Frage, wie die Fürsorge in dieser Vorbindung zu beurteilen sei, hängt ganz genau von denselben Erwägungen ab, als wo es sich um reine Fürsorge ohne solche Verwicklung handelt.

Ist selbstlose Güte die wichtigste Eigenschaft eines Armenpflegers, ohne die er kein richtiges Verhältnis zum Bedürftigen finden wird, so ist nicht minder Lebenserfahrung und wirtschaftliches Verständnis unentbehrlich.

Die eigentliche feinste Pflicht des Armenpflegers beginnt aber erst bei der Erwägung, ob und wie dieser besondere Mensch irgend an dieser oder einer anderen Stelle einen Platz in unserem Wirtschaftsleben finden könnte; denn von dieser Entscheidung geht die Fürsorge stets aus, um danach ihre Pläne zu fassen und bei ihrer Ausführung erst recht dieses Problem wieder und wieder lösen zu müssen.

Denn mit der einfachen Umsetzung oder Ubersiedlung ist meist noch nichts getan. Für all diese Art genügt noch eine wirtschaftliche Einsicht, die in die Schranken unseres Wirtschaftsleben eingeschlossen ist; darüber aber sollte das Verständnis des Pflegers stets hinausreichen, wenn es gilt, Un- wirtschaftliche, die so doch keinen Platz im Leben finden, nicht nur zu versorgen, sondern auch ihre Kräfte zu verwerten.

Nicht selten gilt es da Arbeitsformen und Betriebseinrichtungen zu finden, die aus dem Rahmen — 47 — des herrschenden Wirtschaftssystems heraustreten.

Der seltsame Kampf, den man im Namen der freien Konkurrenz — gegen so manche Anstalts- und Vereinsbetriebe — geführt hat, fand bei der Fürsorge meistens nicht die gebührende Zurückweisung, weil auch sie in jenen engen Grenzen ängstlich hängen blieb.

Die Fürsorge will den Armen, soweit irgend möglich, wieder selb- ständig machen. Hilfe zur Selbsthilfe ist eine der ältesten Forderungen der Fürsorge.

Die Erfüllung dieser Forderung begegnet einer ganz besonderen Schwierigkeit. Der Arme ist wirtschaftlich unselbständig; er hat vielleicht schon lange mit dieser Unselbständigkeit vergeblich gerungen, ehe er zum ersten- mal mit der Fürsorge in Berührung kommt.

Der Arme tritt dem Pfleger als Bittender gegenüber; er will etwas von ihm erhalten. Er braucht dabei noch — 48 — gar keine Unwahrheiten zu sagen und wird doch manchmal ein falsches Bild von sich entstehen lassen, wird ungünstige Umstände, wenn es irgend geht, verschweigen, andere von der besseren Seite darstellen.

Genau so ergeht es dem Armen; das Bild, das er dem Armenpfieger entwirft, wird durch jenes unrichtige eigene Urteil und durch dieses Bestrehen, im günstigen Licht zu erscheinen, stark gefärbt.

In sehr vielen Fällen wird daraus natürlich Unwahrheit, ja Lüge entstehen. Ihr Verständnis kann man kaum besser als durch einige Worte Roseggers herbeiführen: ,.

Auf solche Weise werden die Leute ungut und ungeschickt; sie gewöhnen sich das über- stürzte Reden an, denn auf eine geduldige Zuhörerschaft haben sie nicht au rechnen.

Entweder sie sind eingeschüchtert, sagen gar nichts und geben also eine Schuld zu, die sie gar nicht haben, oder sie schreien eine schauderhafte Beleidigung heraus, die dem Gegner erst recht das Heft in die Hand gibt.

Dieses Eindringen in die Verhältnisse des Armen ist nur möglich, wenn der Arme selbst unbedingtes Vertrauen zu dem Pfleger — 49 — haben darf.

Er erfährt sie nur zum Zweck der Fürsorge und darf sie nur dazu verwerten. Für die Pflicht der Verschwiegenheit hat freilich rechtlich der Pfleger eine ungünstige Stellung; hat er bei der Pflegetätigkeit z.

Ob es sich um religiöse, um gesundheitliche, um rechtliche Beratung und Förderung handelt, oder um wirtschaftliche Erziehung, das persönliche Verhältnis bleibt dasselbe.

Erst wenn dies allgemein erkannt und anerkannt ist, wird die Armen- pflege den ihr zukommenden Platz im gesellschaftlichen Gewese ein- nehmen; darin findet dann auch das Verhältnis des Pflegers zum Armen seine endgültige Gestaltung.

So war der Arme ihr unentbehrlich als der, dem gegeben wird. Selbst das Betteln, das Almosenempfangen wird zu einem Berufe, wo der Arme dem Spender 4 — 50 — ebensoviel schenkt, als der ihm.

Dieses Mit- leid als Trieb der Fürsorge statt fest umrissener Formen, wie sie das Mittelalter hatte, ist die unterste Stufe, der Tiefpunkt der Entwicklung.

Die neueren Gedanken wachsen dann eben in dem, was schon im Mittelalter die Kirche in der Leitung der Fürsorge ablöst, in einer gesellschaftlichen Form der Fürsorge und in erster Linie in der öffent- lichen Armenpflege.

Als Organ der Gesellschaft zur Erfüllung ihrer Pflichten berufen erscheint jetzt der Armenpfleger und die Aufgabe der Fürsorge fest umrissen durch ihre wirtschaftlichen Ziele.

Aber während das Mittelalter in der Konvention einer gemeinsamen Weltanschauung diese unbefangen den Armen auferlegte und so das tiefe Problem seines persönlichen Lebens gar nicht empfand, ermöglicht unsere Zeit, die mehr und mehr die Überzeugung des Menschen auf jedem Ge- biet achten gelernt hat, durch jene wirtschaftliche Begrenzung und ZieK 51 Setzung der Fürsorge oiue Achtung vor seiner Persönlichkeit, eine SchonuDG: seiner Überzeugungen und Gefühle, ohne die wirtschaftlich nötige Be- einflussung und Leitung zu hindern.

Galt einst sein Werk Gott, nicht dem Armen, suchte er dann fälschlich Dank und Anerkennung beim Armen, auf dessen Schwäche sein Mitgefühl sich einstollte, so gewinnt er ein sicheres Verhältnis zum Armen, gleich fern von Weichlichkeit und Härte, von Leichtgläubigkeit und Gewissens- zwang, da er nicht persönliche, sondern gesellschaftliche Pflichten gegen die Armen zu erfüllen hat.

Da alle Armenpflege, die öffentliche wie die Vereinsfürsorge, ein Stück gesellschaftlichen Auftrages ist, so gilt die Abhängigkeit des Bedürftigen nicht der Person des Pflegers, sondern eben diesem Amt.

In solcher tieferen Auffassung des Wesens der Fürsorge finden wir auch die einzige Begründung dafür, den Unterstützten der gesetzlichen Armenpflege das öffentliche Wahlrecht zu belassen.

Statistik der Armenkinder im GroBherzogtum Oldenburg. Von A. Wanderer, Frankfurt a. Es würde sich verlohnen, einmal rückblickend zu übersehen, ob und inwieweit ähnliche Forderungen in früheren Zeiten er- füllt wurden.

Dieses trifft jedoch nur bedingt zu. Die Armengeschichte klärt uns nur über einen Teil dessen, was wir von dem unterstützten Teile der Bevölkerung wissen müssen, auf.

Sie vermittelt uns die Kenntnis des rechtlichen Systems der jeweiligen Armenpflege und ihrer tatsächlichen Handhabung. Uber die Anzahl und Art der Unterstützten sowie über die Kosten der Armenpflege und ihre Deckung, deren Klarstellung Aufgabe der Armenstatistik ist, gibt sie uns nur Bruchstücke, deren Zusammensetzung auch kein annäherndes Bild über den Umfang der Armenpflege im allgemeinen und noch viel weniger über Armenkinderpflege im besonderen ergibt.

Wenn diese Tat- sachen auch im letzten Jahrhundert durch die Ergebnisse der sich immer mehr entwickelnden statistischen Forschung eine bestimmtere Umgrenzung erhielten, so gingen sie bezüglich der öffentlichen Fürsorge für Kinder und Jugendliche nicht wesentlich über monographische Skizzen hinaus.

Durch einfache Altersgliederung, wenigstens Feststellung der beiden Gruppen Kinder und Erwachsene schafft die Armenstatistik die Möglichkeit, beide Gruppen gesondert zu betrachten: Fürsorge für Erwachsene und Fürsorge für Kinder.

Wenn gleich dieselbe Fragestellung für beide Gruppen ein brauchbares Ergebnis liefern kann, so wird uns die Stellung von Sonder- fragen weiterführen: in den Armenstatistiken sind beide Arten vertreten.

Laufende und einmalige Erhebungen über den Umfang und die Art der Armenkinderfürsorge liegen in mehreren deutschen Staaten vor. K oll mann als Statistiker begnügte sich nicht mit der theoretischen Grundlegung der Armenstatistik, sondern schuf auch in dem von ihm geleiteten Amt nach dieser Richtung hin Vorbildliches.

Für die Frage der Armenkinderfürsorge kommen in Oldenburg zwei Veröffentlichungen in Betracht, deren Grundlagen geeignet gewesen wären, über die Armenkinder eingehende Tatsachen zutage zu fördern.

Mehr noch trifft zu dieses bei der neueren Veröffentlichung von als bei der älteren von Da in Oldenburg auch die Landarmen durch die Ge- meinden in der Hauptsache verpflegt werden, bringen diese Nachweise die Gesamtmasse der Armen zur Darstellung.

Für die öffentliche Armenkinderfür- sorge waren dort folgende Forderungen aufgestellt worden: Darstellung des gesetzlichen Zustandes, Zahl der im Familienverb ande bis 16 Jahr alten mitunterstützten Kinder, der einzelunterstützten Kinder nach Zahl, Geschlecht, Ehelichkeit, Versorgungsart, Aufwand, Aufwandverteilung Finanzstatistik , bei Anstaltspflege auch Zahl der Verpflegungstage, vor- gekommene Krankheits- und Sterbefälle, Beschäftigung.

Diese Forderung der internationalen Einheitlichkeit bei armenstatistischen Erhebungen wurde bisher in keiner Weise erfüllt.

Zwischen der Erkenntnis des Notwendigen und dem tatsächlich Er- reichten klafft eben eine breite Kluft.

So kommen in der älteren Olden- burger Statistik bezüglich der Armenkinder nur zur Darstellung: Die im Familienverband mitunterstützten Kinder, die Ausverdungenen in fremde Familien- oder Anstaltspflege Untergebrachten und das Geschlecht.

Tabelle I. Im Durchschnitt der angegebenen Jahre betrug die Zahl der einzel- unter stützten ausverdungenen Armenkinder etwa Über den Kostenaufwand lassen sich direkte Angaben nicht machen, soweit er die — 54 — Tabelle I.

Wenn nicht gerade die oben ausdrücklich betonte besonders schlechte Qualität der erwachsenen Armen Vorbedingung für die Aufnahme in die Armenhäuser gewesen wäre, so könnte man sich die Anzweiflung der Eignung als Erziehungsort für Kinder ersparen, da die Hausordnungen dieser Häuser auch den weiteren — 56 — Auspmchen genügen.

In bezug auf die Kinder Tertreten Hausvater und -mutter die Eltern. Möglichst ist Berührung mit erwachsenen Pfleglingen zu vermeiden".

Auch bezüglich der in Familienpflege untergebrachten Kinder galten ähn- liche Grundsätze, wenn auch die dargestellten Jahre die eigentliche Über- gangszeit von der Versteigerung der Armen an den Mindestford erndea zur besseren Ausvv"ahl der Annehmer von Armenkostgängern sind.

Be- sondere Vorsicht bei der Annahme und nachherige scharfe Aufsicht wurden gegenüber den Pflegefamilien der J ugendlicheu empfohlen und auf menschen- freundliche und zugleich verständige Behandlung, angemessene Erziehung und Anhaltung zum Schulbesuch gesehen.

Als diese Statistik der Öffentlichkeit übergeben wurde, waren bereits die Grundsteine zu einer neuen verbesserten Materialsammlung gelegt, die hauptsächlich nach der Seite der Armenkinder eine bedeutende Verbesserung aufwies.

Seit führen die oben erwähnten Nachweisungen folgende die Armenkinder in ilirer Eigenschaft als Selbstunterstützte betreffenden Punkte an: Name, Geschlecht, eheliche oder uneheliche Abstammung, Alter, Konfession, Geburtsort nach Staaten, körperlicher bzw.

Bei den Mit- nnterstützten werden die im Familienverbande befindlichen Kinder unter 14 Jahren gesondert ausgezählt nach Geschlecht.

Doppelwaise, Mutter tot und Vater Sträfling oder umgekehrt, eheverlassene Mutter gestorben. Bei Geschwistern, welche dauernd oder zeitweilig von ihren Eltern verlassen sind, ist jedes einzelne unterstützte Kind namentlich anzuführen.

Sobald bei der Beantwortung statistischer Fragen die unbedingte Sachlichkeit dieser Antwort nicht völlig garantiert ist, berechtigt das ganze Ergebnis zu Zweifeln.

Gerade die Frage nach der Verarmungsursache ist so subjektiver Beurteilung unterworfen wie keine zweite Frage. Sicherlich können psychologisch geschulte Personen mittels induktiver Methoden annähernd objektive Ergebnisse erzielen.

Diese Voraussetzungen treffen hier jedoch nicht zu. Die Armenstatistik bewegt sich z. Sie wird aber in dieser Beziehung kaum etwas Neues schaffen können oder Ergebnissen kommen, die nicht schon durch andere besondere Soüial- statistiken, z.

Arbeitsstatistik, geliefert sind. Das Armenkind spiegelt jedoch nicht nur die Folgen des Zustandes seiner natürlichen Fürsorge verpflichteten wider, sondern es können ihm auch hiervon unabhängig eine ganze Anzahl Eigenschaften anhaften, die mit ersterem nichts zu tun haben.

Die Oldenburgor Erhebung, wie sie seit erfolgt, wäre geeignet, nach beiden Richtungen hin Material zu beschaffen.

In gleich gründlicher Weise ist es seit um die Veranstaltungen bestellt, welche den Haushalt und die Vermögenslage wie aller kommunalen Verbände, so auch der Armengemeinden und der Landarmenverbände zum Gegenstand haben.

Das gilt zumal für die Angaben, die die verschiedenartigsten Aufwendungen zu Unterstützungszwecken auseinanderhalten. Landesamte, Heft, Die öffent- lich-rechtliche Armenpflege — auf stat.

Grundlage dargestellt. Druck und Verlag von Ad. Littmann, Oldenburg i. Preis 4 M. In den nachfolgenden Tabellen versuche ich, die Bedeutung dieser Ziffern durch Gegenüberstellung mit anderen Daten etwas zu heben.

Oldenburg dürfte damit eine der geringsten Armenkinderziffern Deutschlands aufweisen. Zahl der unterstützten Personen im Jahresdurchschnitt Gesamtzahl darunter selbstunterstützte einzelne Familien- i Personen Gebiet vorstände, Mit- und Kinder unter Einzelunterstützte überhaupt 14 Jahren bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis Herzogtum Oldenburg.

Auffallend gering ist die Zahl der Armenkinder besonders in dem so kinderreichen Fürstentum Birkenfeld. Der Anteil der unter 14 Jahre alten Bevölkerung an der resamtbevölkerung beträgt dort auf und steht damit weit über dem Durchschnitt sowohl Oldenburgs wie — 69 — Tabelle IV.

Verhältnis der öffentlichen Armenkinder zur Bevölkerung. Gebiet Von alten B öffeni Einj bis der untei Bvölkerung tl.

Fürstentum Lübeck. Fürstentum Birkenfeld. Versorgungsart der öffentlichen Armenkinder. Kinder in Pamilienpflege Ausverdungene Kinder in Anstaltspflege Gebiet bis bis bis bis bis bis bis bis Herzogtum Oldenburg.

Diese Verschiebung scheint gerade in diesem Falle keine Verschlechterung des allgemeinen Wohlstandes zu bedeuten, sondern eher das Gegenteil.

Das Fürstentum Birkenfeld ist auch heute noch ein wenig ertragreiches, infolge der Eigenart seiner Industrie den wirtschaftlichen Schwankungen besonders hart ausgesetztes Land.

Übrigens sind fast sämtliche Armenkinder in Pamilienpflege untergebracht, die Anstaltspflege ver- f schwindet ganz. Ich habe im vorstehenden versucht, der nackten und toten Armen- j: kinderziffer, wie sie in obiger Statistik mitgeteilt wurde, etwas Leben zu geben, indem ich sie soweit möglich zu einigen anderen Erscheinungen in Beziehung setzte.

Paul Köhne f, Die deutsche Jugendfürsorge hat in den letzten Jahren schwere, un- ersetzliche Verluste erlitten. Vorbildliches für die Organisation der Jugendfürsorge geschaffen haben, sind erst im vorigen Jahre Geh.

Sanitätsrat Dr. Taube -Leipzig und Amtsgerichtsrat Landsberg-Lennep dahingegangen, und schon wieder wird den Eeihen der Kämpfer für eine Reform der Jugendfürsorge einer der Besten entrissen: am Januar ist Geh.

Justizrat Amtsgerichts- rat Dr. Paul Köhne im Lebensjahre gestorben. Paul Köhne war Vormundschaftsrichter; das was für andere Richtei nur allzu häufig einen Durchgangsposten bedeutet, der so bald wie möglicii wieder verlassen wird, ist ihm Lebensarbeit geworden.

Aus dieser Tätigkeil schöpfte er seine Kenntnis des Kinderelends, aus dieser Kenntnis erwuchs ihm die heilige Verpflichtung zur Mitarbeit an den Aufgaben der Jugend fürsorge.

Im Vorstand der Deutschen Zentrale für Jugendfürsorge hat er als einer ihrer Begründer seit ihrem Bestehen gewirkt, vielen anderer Jugendfürsorgevereinigungen hat er.

Als der Deutsche Verein für Armenpflege und Wohl- tätigkeit sich durch die bei der Durchführung der Fürsorgeerziehung entstandenen Schwierigkeiten im Jahre genötigt sah, sich eingehend mit der Frage der Zwangs- und Fürsorgeerziehung zu beschäftigen, und 88 sich darum handelte, neben den Vertretern der Provinzialverwaltung und der öffentlichen Armenpflege auch einen Vertreter der Vormundschafts- behörde zu hören, wurde als der berufenste aus diesem Kreise Köhne am Übernahme des Mitberichts ersucht.

Der von ihm erstattete Bericht, der die Aufgaben des Vormundschaftsrichters bei der Durchführung der Fürsorgeerziehung behandelt, ist als Heft 64 der Vereinsschriften er- lohienen und bildet einen wertvollen Beitrag zur Literatur der Fürsorge- erziehung.

Einige Jahre später wurde Köhne zum Mitglied des Zentralausschusses des Vereins gewählt; er hat seit dieser Zeit an fast allen Sitzungen des Zentralausschusses teilgenommen und sein Interesse an den Arbeiten des Vereins durch rege Beteiligung an den Beratungen Kum Ausdruck gebracht.

Auch die Zeitschrift für das Armenwesen ver- dankt ihm eine Reihe wertvoller Beiträge auf seinem eigentlichen Gebiete, der Reform des Jugendstrafrechts.

Auf diesem Gebiete der Reform des Jugendstraf rechts hat Köhne das geleistet, was seinen Namen in ganz Deutschland und darüber hinaus bekannt machen sollte : von ihm ist die Anregung zur Schaffung deutscher Jugendgerichte, zur Übertragung des amerikanischen Gedankens auf deutsche Verhältnisse ausgegangen.

Durch die von ihm geforderte einfache Zusammenlegung der vormundschaftsrichterlichen und strafrichterlichea Funktionen ist ohne Änderung des Gesetzes im Rahmen der bisherigen Gerichtsverfassung eine Einrichtung geschaffen worden, die von dem ersten praktischen Versuch im Jahre in Frankfurt a.

So stand neben dem Richter stets der Jugendfürsorger, der nicht nur strafen, sondern vor allem bessern und schützen wollte vor neuer Strafe und weiterem Hinabgleiten.

Die Jugendfürsorge und mit ihr die gesamte Wohlfahrtspflege be- trauern in Köhne einen warmherzigen, von höchsten Zielen erfüllten Freund und Mitkämpfer, dessen Andenken alle Zeit lebendig bleiben wird.

Der an dieser Stelle gegebene Nachweis von Material stellt sich als fortlaufende Ergänzung im von der Zentralstelle für Armenpflege und Wohltätigkeit gesammelten Materials dar.

Des systematischen Zusammenhanges halber sind auch Besprechungen von Büchern und Artikeln aus Zeitschriften, da sie sich überwiegend auf Einzelgebiete erstrecken, hier eingeordnet.

Armen- und Wohlfahrtspflege im allgemeinen. Die Erhaltung: und Mehrung der deutschen Yolkskraft. Verhandlungen iLw 8.

Konferenz der Zentralstelle für Volkswohlfahrt in Berlin vom Berlin, Carl Heymanns Verlag, Die Vorträge liegen jetzt im Druck vor.

Ilrdberg, R. Berlin, Carl Heymann, In der soeben erschienenen kleinen Schrift schildert Dr. Erdberg m in kurzen Zügen die Entstehung und Entwicklung dieser dem Gemeinwohle ge- widmeten Organisation, die Ende des abgelaufenen Jahres, dem Ernste der Zeit angemessen, in aller Stille den fünfundzwanzigjährigen Jahrestag ihrer Begründung begangen hat.

Ende durch den damaligen Handelsminister Preiherrn v. Karl Hertz og — , Staatssekretär D. Jacob i — , Staatssekretär v.

Alb recht eine weitverzweigte anregende und zusammenfassende Tätigkeit auf allen Gebieten der Wohlfahrtspflege ausgeübt. Wohnungsfrage, Fabrikwohlfahrtspflege, Jugendpflege, freies Volkg- bildungswesen, soziale Hygiene, in neuester Zeit insbesondere das Bevölkerunga- problem, sind es in erster Linie gewesen, denen ihre vielfach grundlegenden Arbeiten gewidmet waren.

Berlin W 50, Augsburger Str. Er verweist als Beispiele auf reichsdeutsche Einrichtungen. Am vorbildlichsten dürfte unter den zurzeit bestehenden Einrichtungen auf diesem Gebiete das Seminar für Armen- und Fürsorgewesen an der Universität Frankfurt a.

Das Institut bezweckt in der Hauptsache, Studierende und Laien, die sich auf den Beruf eines Armenpflegers oder Fürsorgers vorbereiten wollen, in die Fragen der Armutsbekämpfung einzuführen und sie namentlich auch über die Ursachen und Erscheinungsformen dieses Übels sowie die Art seiner Behandlung zu orientieren.

Die einzelnen Themata werden im Zusammenhang mit den Vorlesungen an der Universität jeweilen zu Beginn eines Semesters vom Dozenten festgelegt.

Referate und Diskussionen er- strecken sich ebenso wie die Vorlesungen über alle Gebiete des Armen- und Fürsorgewesens.

Einen bedeutsamen Raum nehmen im Anschlüsse an die theo- retischen Erörterungen gerechtfertigterweise auch die Besichtigungen ein, die sich namentlich auf Armenhäuser, Zufluchtshäuser, Obdach- und Arbeitslosenasyle, Wanderarbeitsstätten, Erziehungsanstalten, Anstalten für psychisch Defekte usw.

Nennen Sie Ihre konkreten Anknüpfu. Motivierende Gesprächsf Gespr chsf. Wenn Reden nicht hilft? Genauer hinschauen!

Abh ngigkeit? Leberschaden 1. Starker 2. Vermin der te 3. Körperliches 4. Toleranzentwicklung 5. Vernachl 6. Dies ist weniger konfrontierend, reduziert Bagatellisierung und Wi der stand.

Gehirn einer gesunden Person Gehirn einer gleichaltrigen Person bei chronischem Alkoholmissbrauch Sucht erkennen - Sucht begegnen 25 Alkohol und Schwangerschaft Die Mutter des Kindes ist alkoholabhängig.

Mögliche gliche Folge der Alkoholabhängigkeit: Alkoholabh ngigkeit: geistige Behin der ungen bei Neugeborenen durch Missbildungen des Gehirns.

Alkoholembryopathie ist die häufigste ufigste Missbildung bei Neugeborenen in Deutschland Sucht erkennen - Sucht begegnen 26 Labordiagnostik Sieber Sieber, , 96f.

Schlafst rungen. Abh ngigkeit. Eigentlich je der Mensch. Beson der s gefährdet sind junge experimentierfreudige Menschen.

Langeweile Keine Perspektive z. Ärzte rzte und Psychologen beurteilten die Piloten am Tag danach: Verhalten normal. Erlebnis intensiver Gefühle, Gef hle, Rededrang, Bewegungsdrang usw.

Gef hl. Weniger Beschaffungskriminalität, Beschaffungskriminalit t, verringerte Krankheitsübertragungen Krankheits bertragungen z.

Aids, Hepatitis , Ausstieg aus dem illegalen Milieu. Alkohol, Heroin, Haschisch. Haschisch, Heroin o der Alkohol zur Entspannung, um wie der zur Ruhe zu kommen.

Personen Drogenkonsum festgestellt? Untersuchten Cannabis nachgewiesen? Opiatentw hnung. Auf der Homepage der Dt. Hauptstelle für f r Sucht fragen www.

Fachstelle für f r Sucht und Sucht prävention, Sucht pr vention, Platzstr. Wie sollten Sie handeln? Druck mitteilen, , dass das Pace ihm helfen will.

Hilfsangebot klarstellen, , dass bei ausbleiben der Verhaltensän der ung Verhaltens n der ung am Ende eine negative Konsequenz für f r den Kunden steht.

Bis jetzt lei der ohne Erfolg. Ich möchte chte Sie heute auf ein Problem ansprechen, das vielleicht damit in Zusammenhang steht.

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Spielsucht in Bayern: Von wegen "Nichts geht mehr!" - Kontrovers - BR Fernsehen

3 comments

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